Instandsetzung der rechten Wasserkammer des Trinkwasserbehälters am Wasserwerk Hornheide der Stadtwerke Münster
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2017)
Aufgrund altersbedingter Abnutzungen am Oberflächenschutzsystem musste die Wasserkammer eines Trinkwasserbehälters im nordrhein-westfälischen Münster saniert werden. Insbesondere die Größe des Wasserbehälters erforderte dabei ein ausgefeiltes Logistikkonzept zum Austrag der alten Beschichtung und zur Einbringung des neuen Oberflächenschutzes. Gleichzeitig galt es im Rahmen der Sanierung, ein strenges Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen.

Kann ein Wasserbehälter zu alt für die Sanierung sein?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Allzu häufig werden in die Jahre gekommene Wasserspeicher durch Neubauten ersetzt, anstatt sie zu sanieren. Dabei gibt es diverse Möglichkeiten, auch bei jahrzehntealten Bauwerken eine regelkonforme Sanierung durchzuführen; und das bei einem Kostenvorteil von 50 bis 60 Prozent. Der nachfolgende Fachbeitrag erläutert eine Reihe von Beispielen, in denen auch alte Wasserspeicher erfolgreich saniert wurden.

Einfluss der Fernwärmetemperatur auf die Wasserbeschaffenheit in Mehrspartenhauseinführungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Die Verwendung von Mehrspartenhauseinführungen ist gemeinhin für Versorgungsunternehmen und deren Kunden mit vielfältigen Vorteilen verbunden. Die Möglichkeit der Wärmeübertragungen zwischen Fernwärme- und Trinkwasserleitungen ist in Forschung und Praxis bislang jedoch nur unzureichend untersucht. Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH hat sich zusammen mit der IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH dieser Fragestellung angenommen und stichprobenartige Messungen bei zwei RWW-Kunden durchgeführt.

Zukunftsfähige Wasserversorgung für den Nordosten von Baden-Württemberg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Wenig Niederschläge und eine geringe Grundwasserneubildungsrate sind eine der wesentlichen Ursachen dafür, dass die Trinkwasserversorgung im Nordosten Baden-Württembergs lange Zeit vom Fernwasserbezug abhängig war. Durch die Bündelung der örtlichen Rohwasserressourcen und den Aufbau von mehreren modernen zentralen Wasserwerken konnte diese Entwicklung in den letzten Jahren rückgängig gemacht werden – und das bei finanziellen Vorteilen.

Verwendung gebrauchter Aktivkohlen aus der Trinkwasseraufbereitung zur Spurenstoffentfernung bei der Abwasserreinigung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Aktivkohle ist als Adsorptionmittel ein wichtiger Bestandteil sowohl der Trinkwasseraufbereitung als auch der Abwasserreinigung. Das sehr hohe Adsorptionspotenzial des Stoffes wird jedoch gerade bei der Aufbereitung von Trinkwasser bei Weitem nicht vollständig ausgenutzt. In dem Projekt „ReAktiv“ wurde vor diesem Hintergrund untersucht, inwieweit sich „gebrauchte“ Wasserwerkskohle bei der Reinigung von Abwässern weiterverwenden lässt. Der nachfolgende Beitrag stellt die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung vor.

Vorkommen und Bildung von Perchlorat bei der Aufbereitung von Trink- und Badebeckenwässern
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Bereits seit den 1950er-Jahren lässt sich Perchlorat im Grundwasser nachweisen, von wo aus der als toxisch eingestufte Stoff in das Trinkwasser eingetragen werden kann. In der Umwelt wird Perchlorat aufgrund seiner stabilen Struktur nur sehr langsam abgebaut und stellt damit auch langfristig eine Qualitätsbeeinträchtigung für die Rohwasserressourcen dar. Im Rahmen eines DVGW-Verbundvorhabens wurden nun erstmals repräsentative Daten über die Belastung von Trink- und Badebeckenwässern in Deutschland gesammelt und darauf basierend ein Leitfaden erstellt, der Wasserversorger und Badbetreiber bei der Risikominimierung einer Perchloratbelastung unterstützt.

Nitratbelastung in den Trinkwasserressourcen Deutschlands
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Unzureichende gesetzliche Regelungen im Bereich der Landwirtschaft stellen für das Schutzgut Wasser ein erhebliches Gefährdungspotenzial dar. Trotz der sehr guten Trinkwasserqualität gibt es in Deutschland ein gravierendes Qualitätsproblem im oberflächennahen Grundwasser, z. B. im Hinblick auf die Nitratbelastung. Der nachfolgende Beitrag geht auf die Ursachen dieser Belastung ein und erläutert anhand ausgewählter Beispiele aus dem europäischen Ausland mögliche Lösungsansätze.

Nachweis wirbelloser Tiere in der Trinkwasserverteilung – ein Methodenvergleich
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Wirbellose Tiere sind im Trinkwasser allgegenwärtig. Zu ihrer Untersuchung stehen verschiedene Verfahren der Beprobung zur Verfügung, die sich hinsichtlich ihrer Aussagefähigkeit über die qualitative und quantitative Invertebratenbesiedlung unterscheiden. Um eine Charakterisierung dieser Verfahren zu ermöglichen, wurden Analysen aus Trinkwasserverteilungssystemen mithilfe statistischer Methoden untersucht. Grundlage der Auswertungen sind 685 Einzelproben aus 20 Trinkwasserverteilungssystemen.

Bedeutung des Gesundheitsschutzes für die Trinkwasserversorgung – Gegenwart und Zukunft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Trinkwasserversorgung in Deutschland ist auf einem sehr hohen Stand. Dennoch ist es Aufgabe der wissenschaftlichen Hygiene, auf potenzielle gesundheitliche Risiken hinzuweisen und Lösungen mit zu entwickeln. Aus hygienischer Sicht stellen Krankheitserreger das höchste trinkwasserassoziierte Risikopotenzial dar. Dabei ist zwischen den obligat-pathogenen Erregern und fakultativ-pathogenen Erregern, die insbesondere für abwehrgeschwächte Patienten bzw. Patienten in medizinischen Einrichtungen von Bedeutung sind, zu unterscheiden. Im vorliegenden Beitrag wird auf die Einzelheiten und die hierbei geltenden Konzepte eingegangen.

Sauberes Trinkwasser für Bamenda III in Kamerun
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Vorstellung, mitten in Afrika eine Trinkwasseraufbereitungsanlage mit den Aufbereitungsschritten Filterung und Desinfektion zur Versorgung von über 200.000 Menschen mit privaten Spenden und gebrauchten Einrichtungen und ohne die Unterstützung professioneller Hilfsorganisationen aufzubauen, erscheint kühn und mutig. Durch Beharrlichkeit, Ausdauer und die richtigen Mitstreiter kann ein solches Unterfangen dennoch zu einem großen Erfolg werden.

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