Erfahrungen zur Festlegung von Probennahmestellen, zu Probennahmen und Gefährdungsanalysen für Trinkwasser-Installationen am Beispiel Legionellen – Teil 1
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
In dem vorliegenden ersten Teil des Beitrags werden häufige Fehler in Gefährdungsanalysen infolge der Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen an den Beispielen Festlegung von Probennahmestellen, Probennahmen und Fehler mit Bezug zum Gutachtenteil aus Sicht eines Sachverständigen vorgestellt. Am Beispiel eines Verfahrens vor dem Landgericht München werden dabei Erkenntnisse zur technischen Regel VDI/DVGW 6023 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen; Anforderungen an Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung“ diskutiert.

Systematische Zustandsbewertung von metallischen Gas- und Wasserrohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Neue Vorgehensweisen bei der Zustandserfassung und -bewertung von nicht kathodisch geschützten metallischen Rohrleitungen – unterstützt durch die Anwendung von elektrischen und elektrochemischen Messverfahren – können die Aussagekraft von punktuellen Erfassungen bei Aufgrabungen, Wartungsarbeiten oder Umverlegungen erheblich verbessern. Im Rahmen der Erfassung und Bewertung von Zustandsdaten beschäftigt sich das neue DVGW-Richtlinientrio GW 19-1, GW 19-2 und GW 19-3 mit diesen neuen Vorgehensweisen.

Online-Eisenmonitoring in der unterirdischen Wasseraufbereitung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Verfahren zur unterirdischen Enteisenung und Entmanganung liefern in den meisten Fällen mit nur wenig Aufwand Trinkwasserqualität. Bei komplizierter Hydrogeologie oder besonders belastetem Rohwasser hilft ein neuartiges Online-Monitoring, das die Faktoren pH-Wert, Sauerstoffgehalt, Temperatur, Leitfähigkeit und Redoxpotenzial aufzeichnet und daraus die Eisenaktivität als Leitparameter für die Aufbereitung errechnet. Hierüber lässt sich die Hydrogeologie und - chemie bereits im Vorfeld untersuchen und somit der Betrieb der Wasseraufbereitung optimieren, wie anhand von zwei Praxisbeispielen aufgezeigt wird.

Bestimmung von Mikroplastik-Partikeln – aktueller Sachstand
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Um Fakten zu Mikroplastik zusammenzutragen und möglichen Forschungsbedarf in Bezug auf die Trinkwasserversorgung aufzuzeigen, wurde vom DVGW eine Literaturstudie zur Relevanz von Mikroplastik-Rückständen für die Wasserversorgung am TZW unterstützt. Im Rahmen der Literaturstudie wurde erheblicher Forschungsbedarf ermittelt. Derzeit werden Verfahren zur Probenahme, Anreicherung, Aufreinigung und Detektion getestet, optimiert und validiert.

Nitratbelastung in den Trinkwasserressourcen Deutschlands
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Unzureichende gesetzliche Regelungen im Bereich der Landwirtschaft stellen für das Schutzgut Wasser ein erhebliches Gefährdungspotenzial dar. Trotz der sehr guten Trinkwasserqualität gibt es in Deutschland ein gravierendes Qualitätsproblem im oberflächennahen Grundwasser, z. B. im Hinblick auf die Nitratbelastung. Der nachfolgende Beitrag geht auf die Ursachen dieser Belastung ein und erläutert anhand ausgewählter Beispiele aus dem europäischen Ausland mögliche Lösungsansätze.

Nachweis wirbelloser Tiere in der Trinkwasserverteilung – ein Methodenvergleich
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Wirbellose Tiere sind im Trinkwasser allgegenwärtig. Zu ihrer Untersuchung stehen verschiedene Verfahren der Beprobung zur Verfügung, die sich hinsichtlich ihrer Aussagefähigkeit über die qualitative und quantitative Invertebratenbesiedlung unterscheiden. Um eine Charakterisierung dieser Verfahren zu ermöglichen, wurden Analysen aus Trinkwasserverteilungssystemen mithilfe statistischer Methoden untersucht. Grundlage der Auswertungen sind 685 Einzelproben aus 20 Trinkwasserverteilungssystemen.

Bedeutung des Gesundheitsschutzes für die Trinkwasserversorgung – Gegenwart und Zukunft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Trinkwasserversorgung in Deutschland ist auf einem sehr hohen Stand. Dennoch ist es Aufgabe der wissenschaftlichen Hygiene, auf potenzielle gesundheitliche Risiken hinzuweisen und Lösungen mit zu entwickeln. Aus hygienischer Sicht stellen Krankheitserreger das höchste trinkwasserassoziierte Risikopotenzial dar. Dabei ist zwischen den obligat-pathogenen Erregern und fakultativ-pathogenen Erregern, die insbesondere für abwehrgeschwächte Patienten bzw. Patienten in medizinischen Einrichtungen von Bedeutung sind, zu unterscheiden. Im vorliegenden Beitrag wird auf die Einzelheiten und die hierbei geltenden Konzepte eingegangen.

Das sächsische Maßnahmenprogramm zur Umsetzung der nationalen Hochwasserrisikomanagement-Pläne
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Nach dem Hochwasser im August 2002 wurden in Sachsen Hochwasserschutzkonzepte und Gefahrenhinweiskarten als komplexe einzugsgebietsbezogene wasserwirtschaftliche Planungen erstellt. Damit lagen zum 22.12.2010 bereits Dokumente vor, welche die wesentlichen Anforderungen der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (HWRM-RL) erfüllen. Auf Basis dieser Vorleistungen hat der Freistaat Sachsen das Sächsische Maßnahmenprogramm zu den Hochwasserrisikomanagementplänen der Elbe und der Oder erarbeitet. Damit werden die Übergangsregelungen genutzt, die Art. 13 der HWRM-RL bietet. Dieses Maßnahmenprogramm besteht aus einem Textteil, der die Umsetzung der HWRM-RL in Sachsen erklärt, und Anhängen, welche die Maßnahmen im Detail erläutern. In informativen Steckbriefen werden sowohl die überregional wirksamen nichtbaulichen Maßnahmen aus den Handlungsfeldern Vermeidung, Warnung und Vorsorge dargestellt, als auch die baulichen Hochwasserschutzmaßnahmen mit ihrem aktuellen Umsetzungsstand beschrieben.

Hochwasserrisikomanagement in Baden-Württemberg – Monitoring und Ausblick
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Die Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie in Baden-Württemberg basiert auf einem 2002 begonnenen Gemeinschaftsprojekt mit den kommunalen Landesverbänden. Gemeinsam mit den verantwortlichen Akteuren wurde anhand eines einheitlichen Kataloges jeweils die Relevanz, der Umsetzungsstand und der vorgesehene Umsetzungszeitraum der Maßnahmen ermittelt. Durch die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) werden alle Planungsphasen einschließlich des Monitorings durch umfangreiche technische Instrumente unterstützt.

Hygienische Sicherheit im Verteilungsnetz – Teil 2: Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer Güteveränderungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Das technische Regelwerk des DVGW beinhaltet Anforderungen, die bei Planung, Bau und Betrieb von Wasserverteilungsanlagen zu berücksichtigen sind. Ziel ist es, das Risiko des Eintretens von Gefährdungen zu eliminieren oder zu minimieren und damit die hygienische Sicherheit zu gewährleisten. In Teil 1 des Beitrags (Ausgabe 10/2016 der „DVGW energie | wasser-praxis“) wurden die wesentlichen Anforderungen zusammenfassend dargestellt und mögliche Auswirkungen erläutert, falls die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht beachtet werden. Der vorliegende Teil 2 des Beitrags befasst sich mit dem Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer Güteveränderungen und gibt damit Hinweise, wie im konkreten Fall bei einer Beeinträchtigung vorgegangen werden sollte.

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