Vorkommen und Bildung von Perchlorat bei der Aufbereitung von Trink- und Badebeckenwässern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2017)
Bereits seit den 1950er-Jahren lässt sich Perchlorat im Grundwasser nachweisen, von wo aus der als toxisch eingestufte Stoff in das Trinkwasser eingetragen werden kann. In der Umwelt wird Perchlorat aufgrund seiner stabilen Struktur nur sehr langsam abgebaut und stellt damit auch langfristig eine Qualitätsbeeinträchtigung für die Rohwasserressourcen dar. Im Rahmen eines DVGW-Verbundvorhabens wurden nun erstmals repräsentative Daten über die Belastung von Trink- und Badebeckenwässern in Deutschland gesammelt und darauf basierend ein Leitfaden erstellt, der Wasserversorger und Badbetreiber bei der Risikominimierung einer Perchloratbelastung unterstützt.

Das neue Essener Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Wassergewinnung Essen GmbH hat die beiden bislang autark betriebenen Wasserwerke Überruhr und Horst/Burgaltendorf zu einem Verbundwasserwerk zusammengeführt und die bestehende Aufbereitungstechnik durch die Verfahrensschritte Aktivkohlefiltration, physikalische Entsäuerung und UV-Desinfektion ergänzt. Das somit geschaffene neue Essener Verfahren stellt ein zukunftssicheres und weitestgehend chemikalienfreies Konzept zur Versorgung von rund einer Million Menschen mit Trinkwasser dar.

Umsteuern mit neuen Konzepten und innovativen Materialien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2016)
Wasser als knapper werdende Naturressource hat in der öffentlichen Wahrnehmung noch längst nicht den Stellenwert, wie es die aufkommende Brisanz des Themas eigentlich erforderte. „Wir werden eines Tages in Aktionismus verfallen, wenn das sprichwörtliche Kind in den dann bereits halb ausgetrockneten Brunnen gefallen ist“, warnt Zukunftslotse Thomas Strobel. Der Münchner Nachhaltigkeitsexperte, regt unter dem Stichwort „Wasser 4.0“ strategisches Umsteuern an.

Phosphor – von der Quelle bis ins Meer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Eutrophierung zählt auch in der Ostsee immer noch zu den größten Problemen für den Gewässerschutz. Obwohl Phosphor an Land oft knapp ist, ist er in Gewässern häufig im Überschuss vorhanden. Im BMBF-Verbundprojekt „PhosWaM“ werden anhand von Prozess- und Modellstudien die Quellen, Transportwege, Umsatzprozesse sowie Rückhaltemaßnahmen von Phosphorverbindungen im Einzugsgebiet der Warnow und den angrenzenden Küstengewässern untersucht.

Wassereffizienz als Erfolgsfaktor für das Wassermanagement in Schwellenländern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Der verschwenderische Umgang mit knappen Ressourcen ist ein Hemmschuh für die nachhaltige Entwicklung in zahlreichen Schwellen- und Entwicklungsländern. Ohne die Gesamtschau von Ökonomie und Technologie lässt sich dieses fundamentale Problem nicht lösen. Das Pilotprojekt MOSA in Südafrika zeigt Wege, um die Effizienz der Wassernutzung zu erhöhen und Defizite im Wassermanagement zu beseitigen.

Abflussversuch zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit einer gelegten Fischbauchklappe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit einer gelegten Fischbauchklappe eines Wehres wurde vom Ruhrverband ein Abflussversuch durchgeführt und messtechnisch begleitet. Mit Hilfe der Messergebnisse konnten in Verbindung mit einer Literaturrecherche Rückschlüsse auf den Überfallbeiwert für die vollständig umgelegte Wehrklappe im Hochwasserfall gezogen werden und daraus resultierend die Leistungsfähigkeit des Wehres hinreichend genau für weitere Untersuchungen bestimmt werden.

Das Programm „Reine Ruhr“ und seine Umsetzung bei der Wasserwerke Westfalen GmbH
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2016)
Der Eintrag anthropogener Spurenstoffe in Oberflächengewässer nimmt stetig zu. Mit Blick darauf sind im Sinne eines vorbeugenden Gewässer- und Verbraucherschutzes besondere Anstrengungen aller wasserwirtschaftlichen Akteure im Einzugsgebiet notwendig. Nachdem 2006 die Ruhrwasserqualität durch Einträge von perfluorierten Tensiden (PFT) traurige Berühmtheit erlangte, hat das Land Nordrhein-Westfalen zwei Jahre später das Programm „Reine Ruhr“ beschlossen. Zielsetzung des Programms sind die Vermeidung und der weitgehende Rückhalt von Spurenstoffen. Dabei folgt das Programm einem kombinierten Ansatz aus Maßnahmen „an der Quelle“, dem Rückhalt in kommunalen Kläranlagen und Maßnahmen zur Reduzierung möglicher Restbelastungen, aber auch von Krankheitserregern im Trinkwasseraufbereitungsprozess.

Effektiver Gewässerschutz durch einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Phosphor
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
Phosphoreinträge in die Gewässer tragen erheblich zum Verfehlen von Umweltzielen europäischer Wasserrichtlinien bei. Obwohl die Ressource Phosphor nur noch begrenzt zur Verfügung steht, wird in der Landwirtschaft mehr Phosphor gedüngt als notwendig. Ein sorgsamer Umgang bei der Düngung spart Kosten und dient langfristig dem Gewässerschutz.

Erreichbarkeit der Nährstoffreduzierungsziele in Niedersachsen fraglich
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
In Niedersachsen wurden die Zielkonzentrationen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie für Stickstoff und Phosphor bislang nicht erreicht. Der Modellverbund AGRUM wird flächendeckend für Niedersachsen angewendet, um die Nährstoffsituation im zweiten Bewirtschaftungszyklus zu analysieren. Demnach werden für das Zieljahr 2021 weder die Stickstoffzielkonzentrationen für das Grundwasser noch für die Oberflächengewässer erreicht.

Fischaufstiegsanlagen an historischen Stauanlagen großzügig gestalten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
Historisch begründete Wanderhindernisse nehmen eine besondere Stellung ein, weil die Staue erhalten werden müssen. Ist die Wasserkraft untergegangen, können diese alten Anlagen völlig neu gestaltet werden und zwar mit dem Ziel einer größtmöglichen Wirkung zur Durchgängigkeit. Mittel der Wahl ist eine Umgehung des Staus mit einem neuen Gewässer. Dieses wird großzügig beschickt, ökologisch sowie naturraumtypisch gestaltet und schließlich auch für die Menschen der benachbarten Siedlung attraktiv gemacht. Es wird das planerische Vorgehen beschrieben und an vier Projekten verdeutlicht.

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