Sanierung einer Trinkwasserleitung mittels Close-Fit-Relining in Nordhorn
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Im niedersächsischen Nordhorn wurde eine rund 800 m lange PVC-Trinkwasserleitung DN 300 mit der grabenlosen Close-Fit-Lining Methode saniert. Die Leitung liegt im Bereich eines Damms, auf dem ein stark frequentierter Radweg verläuft, der von wertvollem Baumbestand gesäumt wird. Die Entscheidung fiel deshalb auf die grabenlose Methode. Beschrieben werden der Sanierungsprozess sowie die Besonderheiten des Einsatzes, etwa die Beschaffenheit der Liner, das Aufdampfen des eingezogenen Liners, die Einbindung der neuen Leitung in das bestehende Leitungssystem sowie die Druckprüfung.

Kreismülldeponie Stockstadt a. Main: Sickerwasserschachtneubau und Leitungssanierung mit unkonventionellen Lösungen
© Eigenbeiträge der Autoren (10/2012)
Die Kreismülldeponie Stockstadt des Landkreises Aschaffenburg liegt ca. 1 km nördlich der A3 Frankfurt – Würzburg und ca. 7 km nordwestlich von Aschaffenburg in unmittelbarer Nähe westlich des Mains und ist eine klassische Hausmülldeponie (Deponieklasse II), die seit Anfang der 70er Jahre bis zum 31.05.2005 mit insgesamt 4 Deponieabschnitten betrieben wurde. Deponieabschnitt 1 wurde bereits in den 70er Jahren verfüllt und ist rekultiviert. Abschnitt 4 wurde kurz nach Fertigstellung qualifiziert stillgelegt und kann weiter betrieben werden mit einem Verfüllvolumen von 240.000 m³, falls dies erforderlich werden sollte. Auf den Deponieabschnitten 2 und 3 wurden ca. 1,7 Mio. t Haus-, Sperr-, Gewerbe- und Industriemüll eingelagert, in Spitzenzeiten 180.000 t/a. Seit 2005 befinden sich diese Abschnitte in der Stilllegungsphase und sind derzeit vollständig temporär mineralisch abgedichtet. Neben der Deponiegaserfassung und der Pflege der Deponieoberfläche steht die Wartung der Sickerwassererfassung im Vordergrund der Maßnahmen, die heute auf der Deponie durchgeführt werden müssen.

Fristenlösung: Intelligente Bauplanung beim Schlauchlining spart Baukosten
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2011)
Die Kanalsanierung durch Schlauchlining gilt als intelligente Alternative zum Kanalneubau. Ein aktuelles Projekt in Landau/Pfalz zeigt, dass die Art und Weise, wie man ein Schlauchlining-Projekt plant und durchführt, ein zusätzliches Nutzen-Potential frei setzen kann. Durch den Verzicht auf Hausanschluss-Schächte konnte viel Geld gespart werden.

Durchblick im Kanal: Kanalinspektionssysteme auf der ‚Wasser Berlin International’
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2011)
Für eine wirtschaftliche Kanalsanierung ist eine fundierte Kanalinspektion mit einer umfangreichen Dokumentation unerlässlich. Kleine Fernsehstudios in eigens dafür konstruierten Fahrzeugen sind die Regieplätze für das Kanal-TV. Moderne, ferngesteuerte elektronische Kameras erlauben den Rundumblick und eine digitale Bildarchivierung.

Kanalsanierung mit Schlauchlining-Standard: Sanierungsroboter wird vom Begleitfahrzeug aus gesteuert
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2011)
Der Kanalsanierungsdienstleister BRG Kanaltechnik nahm auf der RO KA TECH 2011 in Kassel den Prototoypen eines Kombi-Fahrzeuges entgegen, das von der ProKasro GmbH speziell für moderne partielle Kanalreparaturverfahren aufgebaut worden ist.

Wurmartige Roboter zur Inspektion von Rohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2011)
Rohrleitungen sind systembedingt zumeist schwer zugänglich. Um Informationen über ihren Zustand zu erhalten, sind verschiedenartige Hilfsmittel notwendig. Da sich konventionelle Prüfmethoden wie optische Systeme aufgrund von Verzweigungen und vielen Biegungen nur bedingt eignen, entstand an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig ein wurmartiger Roboter für bidirektionale Bewegungen in rohrartigen Elementen.

Ei im Kopfstand: Kanalsanierung mittels Schlauchliner
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2010)
Während Eiprofile ganz normale Erscheinungen in Kanalisationssystemen sind, bleiben ‚Kopf stehende Eier’ eher exotisch. Selbst der Kopfstand ist jedoch kein Rezept gegen altersbedingten Verschleiß, wie ein Sanierungsfall in Saarlouis zeigte. Dort wurde ein solch ungewöhnlich gestaltetes, 97 Meter langes Beton-Bauwerk per Schlauchlining nach dem Insituform-Verfahren saniert.

Optische Sensoren zur Gefährdungserkennung für Rohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2010)
Verteilte optische Sensoren werden zur Leckerkennung an sensiblen Rohrleitungen eingesetzt. Darüberhinaus können sie die Erkennung von Gefährdungen durch Aktionen Dritter sowie von Erdbewegungen unterstützen.

Möglichst ohne Graben: Kanalsanierung auf privatem Grund
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Die Sanierung von Entwässerungsleitungen auf privatem Grund gewinnt an Bedeutung – vor allem in Nordrhein-Westfalen, wo bis Ende 2015 alle Grundstückseigentümer eine Dichtheitsprüfung für ihre Schmutz- und Mischwassersysteme durchführen müssen.

Roboterverfahren – großes Potenzial in der grabenlosen Kanalsanierung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2010)
Roboter werden heute bei vielfältigen Schadensbildern in der Kanalsanierung eingesetzt. Am Beispiel von umfangreichen Sanierungen in der Stadt Neuss kann gezeigt werden, worauf es bei der technischen Ausstattung der eingesetzten Systeme ankommt, damit Schäden dauerhaft und wirtschaftlich instand gesetzt werden können. Durch ein Verfahren mit Schalungsmanschette und leistungsstarken Fräs- und Spachtelwerkzeugen werden dort auch Extremschäden erfolgreich bearbeitet.

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