Erfahrungen mit der Verwiegung von Abfällen in der Stadt Chemnitz
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
In der Stadt Chemnitz werden seit dem 01. Januar 1992 durch den Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASR) Rest- als auch Bioabfälle verwogen. Einen Gebührenabschlag bei Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) gibt es für die Chemnitzer Haushalte ab dem 01. Februar 2009. Das Verwiegen der Abfälle erfolgt innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters beim Behälterheben und -senken über eine oder mehrere selbsttätige Waagen (SWE) der Genauigkeitsklasse Y (b) bzw. IIII. Dabei handelt es sich um Grobwaagen. Für die Ermittlung der Abfallmasse ist neben der Teilung auch noch der Verkehrsfehler der Waage von Bedeutung. Im Weiteren müssen die dazu geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die Mindest- als auch Höchstlast, für die Waage beachtet werden. Infolgedessen kann das eigentliche Messergebnis der Abfallverwiegung für jede Waage unterschiedlich ausfallen.

Innovative Sortier- und Aufbereitungstechnologien für Biogut und Komposte
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Aufbereitungstechnik für Biogut und Kompost wurde seit Beginn der 1970er Jahre stetig entwickelt und an die Einsatzbedingungen angepasst. Ein breiter Markt mit mehr als 1.000 Akteuren sorgt für stetige Nachfrage und die Möglichkeit, verbesserte Technologie erproben und vermarkten zu können. Innovation findet damit kontinuierlich statt, wobei traditionelle Techniken zur Sortentrennung nach wie vor ihren Platz haben. Spürbare Entwicklungsfortschritte wurden insbesondere in der Aufschlusstechnik und der Siebklassierung erzielt. Hier besteht heute die Möglichkeit, flexibler auf wechselnde Rohstoffbedingungen im Eingang von Kompostierungsanlagen reagieren zu können und damit gleichmäßiger für die biologischen Prozesse zu konditionieren. Moderne Sortiertechnologie, wie die sensorgestützte Sortierung, hat sowohl aus rohstofflichen als auch ökonomischen Gründen bisher noch nicht Eingang in die Praxis der Biogut- und Kompostaufbereitung gefunden.

Qualitätsmanagement im Anlagenbetrieb – Problemfälle und Lösungsansätze
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Innerhalb der Unternehmensgruppe REMONDIS werden diverse Bioabfallbehandlungsanlagen betrieben. Zum Teil im Eigentum der Unternehmensgruppe, zum Teil aber auch in Beteiligungsgesellschaften mit kommunalen Partnern oder privaten Mitgesellschaftern. Um die Problemfelder im Qualitätsmanagement einzugrenzen, sollten diese zunächst in verschiedene Abschnitte aufgeteilt werden, denen in diesem Vortrag verschiedene Abschnitte gewidmet sind sollten. 1. Bewertung des Eingangsmaterials, 2. Öffentlichkeitsarbeit der entsorgungspflichtigen Gebietskörperschaften, 3. Technik in der Aufbereitung, 4. Qualitätsmanagement im Produktbereich. Mit dieser Aufteilung wird versucht, die einzelnen Teilabschnitte einzugrenzen und Lösungen zur Optimierung der gesamten Betriebsabläufe zu erkennen.

BiogutRADAR – Bonitierung von Biotonnen zur Prognose von Fremdstoffgehalten im Biogut
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Biotonnen werden vor der regulären Abfuhr hinsichtlich enthaltener Fremdstoffe begutachtet und bewertet (bonitiert). Durch die ergänzende Sortierung der bonitierten Stichprobeneinheiten ist es möglich, für jeden bonitieren Wert auch einen realen Fremdstoffgehalt zu ermitteln. Der Fremdstoffgehalt variiert erheblich in Abhängigkeit von Siedlungs- und Bebauungsstruktur sowie der dominierenden Biogutfraktion (garten- oder küchenstämmige Bioabfälle). Durch die Korrelation von bonitierten Werten mit den Sortierergebnissen wurde ein Prognosemodell erarbeitet, das die erwarteten Fremdstoffgehalte in Erfassungsgebieten relativ genau prognostizieren kann. Das BiogutRADAR ist somit ein wirksames Instrument zur Bewertung und Prognose von Fremdstoffgehalten im Biogut.

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Kontinuierliche Prozessoptimierung durch modell- und sensorbasierte Dampferzeugerreinigung
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2014)
Der weltweit steigende Energiebedarf und die permanente Fokussierung auf die Schonung von Umwelt und Ressourcen bedingen eine ständige Effizienzsteigerung von komplexen industriellen Prozessen.

Mobiles Prozessleitsystem zur modellprädiktiven Regelung von Abfallverbrennungsanlagen
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2014)
Die Behandlung von Abfällen beschränkt sich in Deutschland und weiten Teilen Europas großteils auf die thermische Wandlung des Energieinhaltes durch Verbrennung. Dieser thermische Wandlungsprozess ist begleitet durch verschiedene Sekundärprozesse. Zum einen steht der Wirkungsgrad der Energiewandlung und die Standzeit von Anlagen im Fokus und zum anderen besteht durch gesetzliche und wirtschaftliche Vorgaben die Notwendigkeit zur Emissionsminderung.

bifa-Text Nr. 57: Die Abfallwirtschaft im Jahr 2030 - Eine Szenarioanalyse nicht nur für Bayern
© bifa Umweltinstitut GmbH (5/2012)
In einer neuen Studie des bifa Umweltinstituts werden mögliche Entwicklungen der regionalen, nationalen und internationalen Rahmenbedingungen für die bayerische Abfallwirtschaft im Jahr 2030 dargestellt sowie deren Auswirkungen auf die Abfallwirtschaftsstrukturen und auf die Ökoeffizienz. Das Projekt wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit durchgeführt. Die Ergebnisse bieten auch anderen Behörden, Unternehmen und Verbänden in Deutschland eine Basis für die eigene Positionierung und Strategieentwicklung.

bifa-Text Nr. 54: Verbrauchsartikel im Krankenhaus: Kosten senken und Umwelt entlasten durch optimierten Einsatz
© bifa Umweltinstitut GmbH (7/2011)
Das bifa Umweltinstitut hat das neue XHOSPIpro-Beratungskonzept entwickelt und in vier Krankenhäusern erprobt. Untersucht wurden Möglichkeiten, Verbrauchsartikel so einzusetzen, dass die Umwelt entlastet wird und die Kosten sinken. Insgesamt wurden 38 Analysen zu 18 Themenbereichen durchgeführt.

Wirkungsgradverbesserung der energetischen Verwertung von Abfällen durch Kamera-basierte Prozessgrößen mit dem INSPECT pro control® System
© Texocon GbR (2/2011)
Die Erfassung von thermischen Prozessen mittels IR-Kameras und Charakterisierung durch bildbasierte Kenngrößen stellt eine neue Optimierungsmöglichkeit dar. Für die praktische Umsetzung neuer Prozessführungsstrategien auf der Basis der automatischen Verarbeitung von Infrarotbildern wurde das Software-System INSPECT entwickelt, das die Erfassung der Infrarotbilder, die Bildverarbeitung und Kenngrößenberechnung in Echtzeit, die Eingriffsberechnung mittels Fuzzy Control, die Online- Visualisierung von Prozessdaten, die Parameteranpassung über graphische Benutzerschnittstellen, die Ankopplung an übergeordnete Prozessleitsysteme und die Prozessdatenarchivierung realisiert. Kamerabasierte Messverfahren bei thermischen Prozessen bieten damit die Möglichkeit, mittels geeigneter Bildverarbeitungsverfahren neue Prozesskenngrößen zu ermitteln, die zu einer energieeffizienteren und schadstoffärmeren Prozessführung beitragen können.

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