Positionen des VKU zum Kabinettsentwurf des Verpackungsgesetzes
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2017)
Am 21.12.2016 hat das Bundeskabinett den „Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Getrennterfassung von wertstoffhaltigen Abfällen“ beschlossen, dessen Art. 1 das „Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen (Verpackungsgesetz – VerpackG)“ bildet. Der Entwurf wird nunmehr bei der EU-Kommission notifiziert und nach Ablauf der Stillhaltefrist (21.3.2017) im parlamentarischen Verfahren beraten.

Verpackungsgesetz – Was taugt das „Wertstoffgesetzle auf Freiwilligkeitsbasis“?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2017)
Mit dem erneuten Scheitern des Vorhabens eines Wertstoffgesetzes geht der Bund nun den Weg der Novellierung der VerpackV in Form eines VerpackG, schwäbisch formuliert: „Mir kriege e Wertstoffgesetzle auf Freiwilligkeitsbasis“. Die Vollzugstauglichkeit und das Schließen von Missbrauchsmöglichkeiten ist der entscheidende Faktor über Erfolg oder Misserfolg. Hier sind nach langjähriger Erfahrung Zweifel angebracht. In erster Linie ist es die Vollzugsfähigkeit eines Gesetzes oder einer Verordnung, die den Grundstein für den Erfolg des Vollzugs legt, nicht umgekehrt. Das hat die VerpackV – leider negativ – lange Jahre belegt. Der Entwurf des VerpackG belässt es trotz vieler juristisch-handwerklichen Verbesserungen bei zu vielen Stolperfallen. Die neue Zentrale Stelle bringt einen weiteren Player in das ohnehin komplizierte Geflecht des dualen Systems, ohne dass sich der Ländervollzug prinzipiell erübrigt hätte. Aus Angst vor einer „Mammutbehörde Zentrale Stelle“ wird weiterhin der Vollzug in über 400 unteren Verwaltungsbehörden der Länder in Anspruch genommen, obwohl fast alle Länder gerne darauf verzichtet hätten. Die konkrete Zusammenarbeit zwischen der neuen Zentralen Stelle und dem Ländervollzug zwischen dualen Systemen, Herstellern und Importeuren sowie örE wird „spannend“.

Stellenwert der Verpackung in der Lebensmittelindustrie
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (9/2016)
Folien zum Vortrag

Verpackungsverordnung – vom Segen zum Stillstand
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (9/2016)
Die Fachtagung Produktverantwortung steht ganz im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums von ForumZ. Ein Jubiläum begeht auch die Verpackungsentsorgung in Deutschland. Die erste Verpackungsverordnung datiert nämlich vom 12. Juni 1991, sie wurde also vor gut 25 Jahren erlassen. Die Frage, ob dies ebenfalls ein Anlass zum Feiern ist, dürfte der Gesetzgeber womöglich anders beantworten als viele der betroffenen Adressaten.

Wertstoffgesetz im Dissens – Chancen und Anforderungen für die Verwertung von Verpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen aus Sicht eines Systembetreibers
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Im Übergang von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft liegen zahlreiche Chancen, etwa für den Schutz von Umwelt und Klima, die Versorgung der Industrie mit sekundären Rohstoffen und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Wertstoffgesetz im Dissens – Chancen und Anforderungen für die Verwertung von Verpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen (aus Sicht der Produktverantwortlichen)
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die Gründungsmitglieder der Projektgesellschaft Zentrale Wertstoffstelle (BHIM) – Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Handelsverband Deutschland (HDE), die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) sowie der Markenverband – begrüßen die Erhöhung der ökologischen Anforderungen, den Ausbau der Produktverantwortung, die Stärkung eines fairen Wettbewerbs sowie die Einrichtung einer starken Zentralen Stelle im geplanten Wertstoffgesetz.

Verpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen in Deutschland – Aufkommen, Verwertung und aktuelle Tendenzen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Der Beitrag stellt wichtige Trends in der Entwicklung des Aufkommens von Verpackungen auf und beziffert das Potenzial stoffgleicher Nichtverpackungen. Zugleich werden Verwertungsquoten von Kunststoffverpackungen differenziert dargestellt.

bifa-Text Nr. 67: Umweltrisiken der Nanotechnologie: Sicherung der Kreislaufwirtschaft mit biologischen Testverfahren
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2016)
Es wurde vom bifa Umweltinstitut die Wirkung ausgewählter Nanomaterialien auf aerobe und anaerobe Abbauvorgänge in verschiedenen biologischen Testverfahren untersucht.

Die Novelle der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) aus Sicht der kommunalen Entsorgungswirtschaft
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2015)
Durch die derzeit diskutierte Novelle der Gewerbeabfallverordnung soll das grundlegende Ziel erreicht werden, dass die Entsorgung gewerblicher Siedlungsabfälle und von Bau- und Abbruchabfällen zukünftig im Einklang mit der fünfstufigen Abfallhierarchie nach § 6 Abs. 1 KrWG erfolgt. Die geringe Recyclingquote bei gemischten gewerblichen Abfällen von nur rund 17 % legt die Frage nahe, wie das Recyclingpotenzial von Gewerbeabfällen künftig besser in hochwertiger Weise ausgeschöpft werden kann.

PET-Recyclat als Sekundärrohstoff für nachhaltige Verpackungen in der Reinigungsbranche
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Das Mainzer Unternehmen Werner & Mertz GmbH hat sich der Herstellung von PET-Recyclat aus dem Gelben Sack eigenverpflichtet und bündelt in der Recyclat-Initiative Partner und Know-How, um so einen sekundären Rohstoff für nachhaltige Verpackungen in der Reinigungsbranche zu generieren. Bereits jetzt verzeichnet Werner & Mertz eine Quote von bis zu 100 % PET-Recyclat-Anteilen, in Zukunft davon 20 % PET-Recyclaten aus dem Gelben Sack.

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