Stand und Perspektiven des europäischen Abfallverbrennungsmarktes aus Betreibersicht
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
In Deutschland sind derzeit insgesamt 68 klassische Hausmüllverbrennungsanlagen in Betrieb. Sie verfügen über eine Verbrennungskapazität von rund 20 Mio. Tonnen Abfall pro Jahr. Weitere 30 Anlagen sind sogenannte Ersatzbrennstoff-Kraftwerke. Diese Anlagen können etwa 5 Mio. Tonnen EBS pro Jahr verbrennen. Zusammen bilden diese Anlagen den Markt für die thermische Abfallverwertung in Deutschland. Dieser Markt ist derzeit ausgelastet. Dass es durchaus vielschichtige Faktoren sind, die diesen Markt beeinflussen, soll, ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, im Folgenden aus Sicht der EEW Energy from Waste GmbH – Deutschlands führendem Unternehmen auf dem Gebiet thermischer Abfallverwertungsanlagen – erläutert werden.

Kapazitätsengpass Müllverbrennung? Stand und Entwicklung der Abfallverbrennung in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Der Beitrag beschreibt den aktuellen Stand (2015/2016) der thermischen Behandlung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen in Deutschland. Neben einem Überblick über Abfallaufkommen, Anlagenstandorte, behandelte Abfallmengen und ausgekoppelte Energiemengen werden die Themenbereiche Ressourceneffizienz und Beitrag zum Klimaschutz erläutert. Darüber hinaus wird die Bedeutung der thermischen Abfallbehandlung als integraler Bestandteil einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft aufgezeigt sowie ein Ausblick auf die Entwicklung des Abfallaufkommens zur thermischen Abfallbehandlung in Europa vor dem Hintergrund des Kreislaufwirtschaftspakets der EU-Kommission gegeben.

Rahmenbedingungen in der Kraftwerkswirtschaft für die Mitverbrennung von SBS
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Der stetige Ausbau der erneuerbaren Energien hat einen immer größeren Einfluss auf den Betrieb der Braunkohlekraftwerke bis hin zur Stilllegung. Dabei wird die Flexibilität des Einsatzes der Kraftwerksanlagen zukünftig weiter steigen. Die Initiative des BMWi zur Bildung einer Kapazitätsreserve wird einen Einfluss auf den Kraftwerkspark haben.

Echtzeit-Qualitätssicherung von Ersatzbrennstoffen durch Nahinfrarottechnik
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die Qualitätsanforderungen an einen Ersatzbrennstoff resultieren zum einen aus den genehmigungsrechtlichen Vorgaben der zuständigen Behörde und zum anderen aus den Anforderungen der jeweiligen Verwertungsanlage, die sich aus der spezifischen Verfahrenstechnik und den Qualitätsspezifikationen von gegebenenfalls entstehen-den Produkten, Nebenprodukten und Abfällen ergeben.

Mechanical-Biological Waste Treatment and Utilization of Solid Recovered Fuels – State of the Art
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (12/2015)
The EU landfill directive requires a reduction of 65 percent of biodegradable waste which is landfilled (Art. 5). The major problem with organic waste is that it degrades to the greenhouse gas methane in a landfill.

Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk zur Energieversorgung einer Papierfabrik
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2015)
Die Anforderungen einer Papierfabrik an die Prozessdampfversorgung sind anspruchsvoll. Einerseits muss eine hohe Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Andererseits kann die für die Papiermaschine benötigte Prozessdampfmenge je nach Betriebszustand stark schwanken und der Dampfverbrauch innerhalb von Sekunden praktisch auf null absinken.

Alternative Brennstoffe im Verbund mit Kohlekraftwerken – Zukünftiger Einsatz von Ersatzbrennstoffen aus Sicht der Kraftwerkstechnik –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2015)
Die Nutzung alternativer Brennstoffe im Verbund mit Kohlekraftwerken ist ein interessantes Themengebiet, das im Rahmen der Energiewende immer wieder in den Fokus der Diskussionen rückt.

Stärkung des Vollzugs der Abfallverbringungsverordnung oder neue bürokratische Hürden?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2014)
Die Verordnung (EG) Nr. 1013/2006 über die Verbringung von Abfällen (nachfolgend: VVA), regelt die Verbringung von Abfällen innerhalb der Europäischen Union (EU) sowie zwischen der EU und Drittstaaten. Sie fußt auf einer völkerrechtlichen Grundlage und begründet ein komplexes Kontrollsystem: In Abhängigkeit von dem vorgesehenen Behandlungsverfahren (Beseitigung oder Verwertung), dem Bestimmungsland und der Einstufung des Abfalls (nicht gefährlich oder gefährlich) müssen entweder bestimmte Informationspflichten beachtet (Art. 3 Abs. 2 i.V.m. Art. 18 VVA) oder die Abfälle dürfen nur nach Notifizierung und Zustimmung der zuständigen Behörden (Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 ff. VVA) verbracht werden.

Aktuelle Bestandsaufnahme
© Rhombos Verlag (6/2014)
Auf die Anforderungen des Ressourcenschutzes reagieren Zementwerke und die Ersatzbrennstoffaufbereitung mit einer steten Optimierung

Ausweitung der Wertstofferfassung und demografischer Wandel – Auswirkungen, Konsequenzen und Lösungsansätze für die Produktion und Verwertung von Sekundärbrennstoffen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Veränderungen in der Wertstofferfassung werden die Sekundärbrennstoffbranche eher gering beeinflussen. Mengenschwankungen und Marktveränderungen müssen durch eine qualifizierte Aufbereitung kompensiert werden. Es ist zukünftig mit einem Anstieg an qualitätsgesicherten Sekundärbrennstoffen zu rechnen. Denn durch die Vorgaben der Güte- und Prüfbestimmungen, im Besonderen die niedrigen Schwermetallgehalte, wird der Nachweis einer gleichbleibenden und verlässlich guten Qualität garantiert, mit der eine hochwertige energetische Verwertung belegt werden kann.

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