Geothermie-Anlage München-Riem: Zwölf Jahre Betriebs- und Optimierungserfahrungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Geothermie-Anlage München-Riem ging 2004 als eine der ersten Anlagen im bayerischen Molassebecken in Betrieb. Seitdem wurden zahlreiche Betriebserfahrungen gesammelt und sukzessive immer weitere Optimierungsschritte im Betrieb implementiert und getestet. Der Beitrag gibt eine Zusammenfassung über die gesammelten Erfahrungen des zwölfjährigen Betriebs.

Drilling Simulator Celle erreicht wichtige Meilensteine in der Aufbauphase
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Das Gebäude des Drilling Simulator Celle (DSC) wurde im März 2015 von einer Kerngruppe wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Universität Clausthal übernommen. Diese neue Forschungseinrichtung der TU Clausthal, die auch dem Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN) zugeordnet ist, widmet sich der Simulation des Tiefbohrprozesses mit dem Ziel, Bohrkosten zu reduzieren und die Umweltverträglichkeit zu verbessern. Zentrale Bestandteile der Ausstattung mit wissenschaftlichen Großgeräten sind ein Software- und ein Hardware-Simulator. Beide Systeme wurden inzwischen in Betrieb genommen.

Oberflächennahe Geothermie in Gewerbe und Industrie
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Nutzung Oberflächennaher Geothermie zur Raumheizung (und -kühlung) in Wohngebäuden, Büros, Schulen etc. reicht in Deutschland bis Anfang der 1970er-Jahre zurück und ist bereits weit verbreitet. Auch für gewerbliche oder industrielle Anwendungen gibt es ein großes Potenzial für die Nutzung von Erdwärme, sowohl mit Wärmepumpenanwendungen als auch über thermische Untergrundspeicher. Anhand von Praxisbeispielen werden deren Möglichkeiten und Voraussetzungen behandelt, wobei auch auf die Ergebnisse eines bereits vor einigen Jahren abgeschlossenen EU-Projekts zu diesem Thema (IGEIA) eingegangen wird.

Hochleistungsfähige Geothermiebrunnen für den Wärme-/Kälteverbund Aarau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Im Rahmen des Wärme-/Kälteverbunds der Stadt Aarau in der Schweiz sind im Herbst 2016 drei der landesweit leistungsfähigsten Vertikalfilterbrunnen errichtet worden. Die theoretische Kapazität pro Brunnen beträgt rund 10.000 l/min. Um diese großen Kapazitäten im gut durchlässigen Kies zu erreichen, wurden drei Bohrungen von 1.500 mm Durchmesser durch eine Spezialfirma aus Deutschland mittels Greifer im Kies bis auf den Molassefels abgeteuft.

Geothermie und Brunnenbau werden europäisch – Hintergründe und Fakten zur Gründung des CEN TC 451
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Normungsarbeit hat längst eine europäische Dimension: Seit der Gründung eines neuen CEN TC „Geothermal and water boreholes“, die auf eine französische Initiative hin erfolgte, sind die führenden Verbände der Wasserwirtschaft, der Geothermie, des Brunnenbaus sowie der produktherstellenden Industrie in Deutschland dazu aufgerufen, die technischen Regeln auf europäischer Ebene zu gestalten. Der nachfolgende Beitrag skizziert die aktuellen Entwicklungen im europäischen Normungsprozess.

Oberflächennahe Geothermie in Südamerika am Beispiel eines Hotelneubaus in Santiago de Chile
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Zwei Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen haben es sich auf die Fahnen geschrieben, die Geothermienutzung in Chile zu stärken. Doch welche Chancen und Risiken gibt es bei dieser Art des Dienstleistungsexportes und wie lassen sich solche Projekte aus einer Entfernung von 12.000 km umsetzen? Berichtet wird über die Realisierung einer Wasser-Wasser-Geothermieanlage mit rund 300 kW Leistung über fünf bis zu 90 m tiefe Brunnen.

Geothermie und die Bewegung auf dem Wärmemarkt
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Die Geothermie ist eine, wenn nicht die wichtigste Säule der Wärmewende. Gleichwohl waren die vergangenen Jahre für erneuerbare Heizsysteme im Allgemeinen und für Erdwärmeheizungen im Speziellen schwierig. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ein wichtiger Faktor liegt in den zwischenzeitlich deutlich gesunkenen Weltmarktpreisen für Öl und Gas. Nun allerdings lassen einige Entwicklungen wieder einen zarten Aufschwung erwarten: Da ist zum einen das deutlich gestiegene Interesse an den Zuschüssen des Marktanreizprogramms (MAP) für Oberflächennahe Geothermieanlagen. Zum anderen nimmt auch die Umsetzung von tiefengeothermischen Bohrarbeiten wieder Fahrt auf.

Beheizung einer Lager- und Montagehalle mit Erdwärme ohne Wärmepumpe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2016)
Bei entsprechender Gebäudenutzung, optimaler energietechnischer Konstruktion und verhältnismäßig hohen Untergrundtemperaturen kann die Konkurrenzfähigkeit erdgekoppelter Wärmepumpenanlagen gesteigert werden. In einem Pilotprojekt konnte sogar auf die zwischengeschaltete Wärmepumpe verzichtet werden.

Leistungsbilder in der oberflächennahen Geothermie
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Eine optimale Nutzung der oberflächennahmen Geothermie erfordert klare Regelungen zur Planung und Herstellung der Anlagen sowie zur Honorierung der fachplanerischen Leistungen. Die bisher vorhandenen Lücken sind nun geschlossen.

Erdwärmesonden – Temperaturentwicklung im Sondennahbereich
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2016)
Im Rahmen eines durch das Land Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojektes wurde auf der Basis eines großskaligen Versuchsstandes die hydraulischthermisch-mechanische Interaktion zwischen einer Erdwärmesonde und dem umgebenden Mehrphasenmedium Boden experimentell und numerisch untersucht. Hierzu wurde eine Erdwärmesonde mit Temperatursensoren innerhalb des Verfüllbaustoffes ausgerüstet, in den Großbehälter der Versuchseinrichtung zur Grundwasser- und Altlastensanierung (VEGAS) der Universität Stuttgart eingebaut und das Nahfeld der Sonde mit weiteren Temperatursensoren versehen.

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