Möglichkeiten zur Anbindung von Gasmesstechnik an intelligente Messsysteme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Seit Anfang 2012 bereiten sich die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) und die Netze BW GmbH (Netze BW) in einem gemeinsamen Projekt auf den Rollout intelligenter Messsysteme vor. Neben dem Test von neuen Geräten, Prozessen und Systemen und deren Zusammenspiel untersucht das Projekt die Anbindung von Gasmesstechnik; auf diese Weise konnten bereits weitreichende Erfahrungen mit moderner Gaszählertechnik gesammelt werden. Insbesondere die Realisierung der Anbindung der Gasmessgeräte an das Smart Meter Gateway ist ein entscheidender Aspekt bei der Auswahl der Technik. In diesem Beitrag werden die drei Anbindungsvarianten Bestandsgaszähler mit externem Kommunikationsadapter sowie elektronischer Gaszähler mit modular-integriertem und mit vollintegriertem Kommunikationsadapter vorgestellt und bewertet.

Neue Anforderungen an den Betrieb und die Instandhaltung von Gasanlagen nach DVGW-Arbeitsblatt G 495/11-2015
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Um sowohl die Verfügbarkeit als auch die Betriebssicherheit von Gasanlagen langfristig und dauerhaft gewährleisten zu können, ist eine fachgerechte Instandhaltung der Anlagen unabdingbar. Die Tatsache, dass die Instandhaltung auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten ist, hat für einen stetigen Fortentwicklungsprozess gesorgt. Der nachfolgende Beitrag gibt einen Überblick über das DVGW-Arbeitsblatt G 495 in der Ausgabe November 2015.

Brennwertkessel mit Verbrennungsregelung – hocheffizient und flexibel
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2017)
Verbrennungsgeregelte Brennwertgeräte verschiedener Hersteller und Leistungsgrößen haben sich im deutschen Markt etabliert. Diese Geräte halten die Verbrennung stets im optimalen Betriebspunkt, auch z. B. bei veränderlichen Witterungsbedingungen und wechselnder Gasbeschaffenheit. Rund ein Viertel der Haushaltskunden hierzulande wird derzeit mit L-Gas versorgt. Die bis zum Jahr 2030 auslaufende L-Gas-Lieferung aus den Niederlanden macht sowohl eine Umstellung der Netze als auch eine Anpassung der angeschlossenen Verbrauchsgeräte auf das hochkalorische H-Gas unumgänglich. Während bei konventionellen Geräten eine Umrüstung erforderlich ist, passen sich verbrennungsgeregelte Brennwertkessel automatisch an die veränderte Gasbeschaffenheit an.

Mit Digitalisierung und SmartSim erneuerbare Gase einfach einspeisen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2017)
Der europäische Gasmarkt wird immer dynamischer: Durch neue Gasquellen wie Schiefergas oder Flüssigerdgas (LNG) erhält der Rohstoff Erdgas mehr Variabilität, außerdem erleichtert die Standardisierung von Regularien den innereuropäischen Handel des Energieträgers. Darüber hinaus speisen vermehrt erneuerbare Gasquellen in das Gasnetz, wie z. B. Biomethananlagen oder Wasserstoff aus Power-to-Gas-Anlagen.

Von der Innovationsoffensive des DVGW zu einer Gas-Strategie für Deutschland
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Mit seiner Innovationsoffensive hat der DVGW von 2011 bis 2015 die Potenziale von Gastechnologien und Gasinfrastruktur in einem zunehmend regenerativen Energiesystem untersucht. Der DVGW hat diese Forschungsarbeiten erstmalig mit einer umfassenden politischen und medialen Agenda verbunden. Mit dem Strategieprojekt DVGW 2025 hat der Verein die Innovationsforschung verstetigt und strukturell implementiert. Die bisherigen Ergebnisse sind eine zentrale Grundlage für die zukünftige Gas-Strategie für Deutschland.

Aufnahmefähigkeit von Stromnetzen durch hybride Lösungen im Gasnetz steigern
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Die EWE NETZ GmbH erprobt seit vielen Jahren technische Alternativen zum kapitalintensiven klassischen Netzausbau. Neben den stromseitigen technischen Lösungen erscheint insbesondere die Kopplung des Strom- und Gasnetzes besonders vielversprechend. Kurzfristig umsetzbar sowie vergleichsweise kostengünstig sind Möglichkeiten zur Elektrifizierung großer Verbraucher im Gasnetz (Hybridisierung), um regenerativ erzeugten Strom im Falle drohender Netzengpässe direkt im Gasnetz zu verbrauchen und dabei fossiles Erdgas zu verdrängen – z. B. durch die Elektrifizierung von Verdichterstationen im Hochdrucknetz. Open Grid Europe und EWE NETZ untersuchen diese Möglichkeit derzeit in einem gemeinsamen Projekt.

Systematische Zustandsbewertung von metallischen Gas- und Wasserrohrleitungen
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Neue Vorgehensweisen bei der Zustandserfassung und -bewertung von nicht kathodisch geschützten metallischen Rohrleitungen – unterstützt durch die Anwendung von elektrischen und elektrochemischen Messverfahren – können die Aussagekraft von punktuellen Erfassungen bei Aufgrabungen, Wartungsarbeiten oder Umverlegungen erheblich verbessern. Im Rahmen der Erfassung und Bewertung von Zustandsdaten beschäftigt sich das neue DVGW-Richtlinientrio GW 19-1, GW 19-2 und GW 19-3 mit diesen neuen Vorgehensweisen.

Drei Rheindüker für Koblenz
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Koblenz, die Stadt an Rhein und Mosel, benötigt für die Versorgung der Stadtteile rechts und links der Flüsse mit Erdgas, Trinkwasser und Strom Versorgungsleitungen, die an Brücken oder in sogenannten Dükern verlegt werden. Aufgrund des geplanten Neubaus einer Brücke und Instandhaltungsbedarfs an einer Trinkwasser- und einer Erdgasleitung beschloss die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein AG (evm-Gruppe) 2014, diese wichtigen Versorgungsleitungen über den Rhein zu erneuern. Nach technischer und wirtschaftlicher Prüfung wurde entschieden, die Rohre als sogenannte Dükerleitungen unter dem Rhein zu verlegen.

Instandsetzungsarbeiten an Gaspipelines: Umweltschutz durch den Einsatz von mobilen Verdichtern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Der Einsatz mobiler Verdichter sichert einen hohen umweltschonenden Effekt und eine deutliche Kostenersparnis: Neben der Vermeidung von Entspannungsverlusten und der Pipeline-Evakuierung auf geringste Restdrücke werden die Methanemissionen um bis zu 95 Prozent reduziert. Zudem ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Primärenergie Erdgas garantiert – denn das eingesparte Erdgas wird gesichert, kann weiterhin genutzt werden und muss am Gasmarkt nicht neu beschafft werden.

Greifswalder Stadtbusse fahren mit Bio-Erdgas – ein alternativer Antrieb mit Zukunft?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Aktuell sind in Deutschland ca. 1.700 Busse mit Erdgas-Antrieb (CNG) im Einsatz. Als festes Mitglied im Klimaschutzbündnis Greifswald setzen auch die Stadtwerke Greifswald, als kommunales Unternehmen, im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf die momentan kostengünstigste Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen. Seit November 2016 werden 12 der insgesamt 16 Busse im Greifswalder Stadtgebiet mit Bio-Erdgas betrieben – zuvor waren es bereits sechs. Dabei spart jeder CNG-betriebene Stadtbus jährlich 54 Tonnen CO2 ein.

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