BENCHMARKING ALS STEUERUNGSINSTRUMENT IN DER ABFALLWIRTSCHAFT

Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebe sehen sich zunehmend einer offenen Marktsituation ausgesetzt. Um die Gebührenentwicklungen nachhaltig im Sinne von Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Berücksichtigung hoher Qualität der erbrachten Dienstleistung zu beeinflussen und um die eigene Leistung – des Betriebes - kritisch hinterfragen zu können, bedarf es geeigneter Controllinginstrumente.

Das Controlling übernimmt eine zentrale Rolle in der betrieblichen Steuerung. Ihm
obliegt die Aufgabe der Versorgung der Unternehmensleitung mit entscheidungsrelevanten
Informationen.
Hinter dem Begriff der Betriebssteuerung sind verschiedenste Anforderungen zu
verstehen. Um steuern zu können, bedarf es bestimmter Informationen, anhand
derer Prozesse/Arbeitsabläufe geprüft/kontrolliert/verglichen werden können. Es
bedarf zudem geeigneter Planwerte/Kennzahlen, um verbesserbare Prozesse zu
optimieren. Hierdurch lassen sich die wesentlichen Anforderungen an eine optimale
Betriebssteuerung definieren.
Als geeignete Mittel zur Betriebssteuerung haben sich verschiedene Elemente/
Instrumente etabliert. Internes Benchmarking ermöglicht als eine Art Qualitätsmanagement
eine kontinuierliche Prozessbetrachtung. Durch die Verknüpfung zu externen
Benchmarkingprojekten besteht zudem die Möglichkeit, in einem kontinuierlichen
Informations- und Erfahrungsaustausch von anderen zu lernen und seine eigene
Leistung zu verbessern. Ein funktionales Managementinformationssystem (MIS),
beispielsweise die Softwarelösung INFA-PKS, bietet mittels praxisrelevanter Kennzahlen
zudem eine Vielzahl von brauchbaren Funktionalitäten, die ein moderner
kommunaler Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb im Rahmen seiner strategischen
betrieblichen Steuerung nutzen kann.



Copyright: © ANS e.V. HAWK
Quelle: 68. Informationsgespräch (Dezember 2007)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Klaus Gellenbeck

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