Erfassung und Bewertung mineralölstämmiger und biogener Kohlenwasserstoffe in Böden

Es wurde eine Analysenmethode zur getrennten Erfassung von mineralölstämmigen und biogenen Kohlenwasserstoffen in Böden erarbeitet. Proben mit Kohlenwasserstoffgehalten im Bereich der Hintergrundbelastung konnten untersucht werden. Dabei zeigte sich, dass eine Trennung in mineralölstämmige und biogene Kohlenwasserstoffe möglich ist. Das Wassergefährdungspotenzial der verschiedenen Kohlenwasserstoffe kann mit Hilfe eines Perkolationstests ermittelt werden.

Die quantitative Erfassung einer Kohlenwasserstoffkontamination in Böden und ähnlichen Probenmaterialien erfolgt mit Hilfe von Analysenverfahren (DIN ISO 16703 [1]; DIN EN 14039 [2], H53 [3] und Länderarbeitsgemeinschaft Abfall LAGAKW/04 [4]), die einen Summenwert für biogene und anthropogene Belastungen liefern. Toxikologisch sind aber biogene und anthropogene Anteile grundsätzlich verschieden einzustufen. Kohlenwasserstoffe unterschiedlicher Herkunft und Struktur erfordern eine spezialisierte Analytik und eine differenzierte Bewertung. Dazu verweist die LAGA KW/04 in einem separaten Kapitel zu weiterführenden Fragen auf biogene Kohlenwasserstoffe und hebt dabei die Dominanz von n-Alkanenungeradzahliger Kettenlänge im Bereich von n-C23 bis n-C33 hervor. Dieses Thema wird im Folgenden aufgegriffen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall (04/2008) (April 2008)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Christine Kube
Walter Zirkler

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