Gefährliche Abfälle koordinieren - E-Government 2.0-Projekt geht an den Start

Ab 2010 wird für alle an der Entsorgung gefährlicher Abfälle Beteiligten die elektronische Nachweisführung gemäß Novelle der Nachweisverordnung verpflichtend. Die Zentrale Koordinierungsstelle Abfall (ZKS-Abfall) bietet dazu eine bundesweit einheitliche elektronische Plattform zu den Behörden.

Foto: M. Boeckh(21.07.08) Die Software für die ZKS soll im Herbst dieses Jahres fertig gestellt sein, die ZKS-Abfall geht dann im ersten Quartal 2009 in Betrieb. Hintergrund für die Einführung der ZKS ist, dass ab 2010 für alle am Prozess der Entsorgung gefährlicher Abfälle Beteiligten wie Abfallerzeuger, -entsorger, -beförderer und Behörden die elektronische Nachweisführung verpflichtend wird. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in seinem Umsetzungsmodell zum elektronischen Nachweisverfahren die Einrichtung einer Zentralen Koordinierungsstelle, die von allen Bundesländern gemeinsam betrieben wird, gefordert. Ziel des elektronischen Nachweisverfahrens ist die Verfahrensvereinfachung und Entlastung aller Beteiligten...
Unternehmen, Behörden + Verbände: IBM, MaK DATA SYSTEM, ITU System Umweltdatenmanagement GmbH, GOES, Gesellschaft für die Organisation der Entsorgung von Sonderabfällen mbH, ZKS-Abfall, E-Government
Autorenhinweis: Isabel Volkmann
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Juli/August 2008 (Juli 2008)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Isabell Vollmann

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