Unterquerung des Oder-Havel-Kanals mittels Horizontalspülbohrung

Der Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (ZWA) Eberswalde plante im Jahr 2008 die Neuverlegung einer Trinkwasserleitung als Düker unter dem Oder- Havel- Kanal (HOW) bei km 70,138, da der bestehende Düker auf Grund des Ausbaus des HOW und der Verlegung der Bundesstraße B2, welche den Kanal westlich der Dükerachse quert, der Baumaßnahme weichen muss.

Der bestehende Düker stammt aus dem Jahr 1910, dazumal als Gussleitung DN 300 gebaut, diente er als eine von zwei Hauptversorgungsleitungen der Stadt Eberswalde. Über diese Dükerleitung werden auch zwei angrenzende Grundstücke mit Trinkwasser versorgt. Eines dieser Grundstücke sollte im Rahmen der Baumaßnahme einen neuen Trinkwasseranschluss erhalten. Die neue Leitung für den Düker sollte ein HDPE Rohr DA 355 x 32,2 PE 100 SDR11 mit Schutzeigenschaften sein. Da man aus Gründen der Dimensionierung kein separates Schutzrohr für die neue Trinkwasserleitung (TWL) verlegen wollte, legte man besonderen Wert auf die Materialgüte und die Eigenschaften der neu zu verlegenden TWL. Die Gesamtlänge der Bohrung wurde mit geplanten 163 Meter angegeben.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 03 - 2009 (April 2009)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Henry Nedoluha

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