Anwendung von Energie-Kennzahlen auf Anlagen zur Nutzung von Energie aus Abfall

Für die Bewertung der Energieeffizienz von Anlagen zur Nutzung von Energie aus Abfall stehen unterschiedliche Kennzahlen zur Verfügung, die zu stark abweichenden Ergebnissen führen. Entscheidend ist eine vernünftige Kombination der Nutzung von Wärme und Strom.

1. Einleitung
2. Systemgrenzen
2.1. Räumliche Systemgrenzen
2.2. Zeitliche Systemgrenzen
3. Thermodynamische Kennzahlen
3.1. Wirkungsgrad
3.2. Stromanteil
3.3. Stromverlustkennzahl
3.4. Gesamtenergienutzungsgrad
3.5. Exergieeffizienz
4. Politische Kennzahlen
4.1. EU-Abfallrahmenrichtlinie
4.2. Schweizer Stromversorgungsverordnung
4.3. Niederländische SDE Zuschüsse
5. Vergleich der relativen Wertigkeit von Strom und Wärme
6. Beispielanlagen
6.1. Kostenoptimierte Anlagemit moderaten Dampfparametern (40 bar / 380 °C)
6.2. Weitgehende Wärmenutzun in Göteborg
6.3. Hoher Wirkungsgrad der Stromerzeugung in Amsterdam
6.4. Vergleich der Energie-Kennzahlen
7. Zusammenfassung und Schlussfolgerung
 



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 06/2009 (Juni 2009)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. Oliver Gohlke
M.Sc. Dipl.-Ing. Martin J. Murer

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Technologische Aspekte der grabenlosen Verlegung von Fernwärmeleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2015)
Der Rohrleitungsbau ist immer dann mit hohen Kosten verbunden, wenn durch den erforderlichen Tiefbau Verkehrsflächen betroffen sind. Im innerstädtischen Fernwärmeleitungsbau ist durch die Nebeneinanderverlegung von Vor- und Rücklaufleitungen im offenen Leitungsgraben der Kostenanteil für den Rohrleitungsbau vergleichsweise höher als z. B. im Gas- und Wasserfach. Trotzdem überwiegt auch hier der Tiefbau, verursacht durch den hohen Kostenanteil, der für die Wiederherstellung des Straßenoberbaus, insbesondere der bituminösen Trag- und Deckschicht, benötigt wird.

EU Technology Strategy on Bioenergy: From Blue-Sky Research to Targeted Technology Development
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2010)
This article presents the main objectives and aims of the EU policy on energy from biomass resources and the European Industrial Bioenergy Initiative (EIBI), the central technology vehicle for achieving the bioenergy targets of the European Union by 2020 and beyond. The article focuses on the leading role of the biomass industry in providing the deployment of the necessary technologies and the instruments provided by the Strategic Energy Technology (SET)-Plan.

Mitigating Climate Change by Using Horse Manure as an Energy Source in Finland
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2010)
Using horse manure and bedding material as an energy source is an option that deserves consideration in the context of the EU objectives for increasing the use of energy from renewable sources and mitigating climate change.

Legal Uncertainties of Carbon Capture and Storage in the EU: The Netherlands as an Example
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2010)
The new EU Directive for the geological storage of CO2 aims at providing a legal framework for the development of CCS. However, the Directive does not remove all legal barriers and uncertainties. Capture, transport and storage of CO2 are covered by a large number of international, European and national regulations, resulting in various legal unknowns. These obstacles and uncertainties need to be removed in order to provide companies with a proper incentive to invest in CCS.

Dezentrales Energie- und Netzmanagement mit flexiblen Stromtarifen
© TU Dresden, Institut für Energietechnik (10/2010)
Die Stromnetze befinden sich momentan in einer Umbruchphase. Setzt sich der Ausbau der erneuerbaren Energien wie in den letzten zehn Jahren fort, decken diese Erzeugungsanlagen einen Großteil des Energiebedarfs [5]. Zu Zeiten schwacher Last und gleichzeitig hohen Dargebots Erneuerbarer ist sogar mit einem Erzeugungsüberschuss zu rechnen. Diese Überlegungen verdeutlichen, dass das klassische Kraftwerksmanagement mit Grund-, Mittel- und Spitzenlast an seine Grenzen stößt. In Zukunft muss das Energiemanagement auf allen Netzebenen stattfinden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?