Reinigung von Abgasen aus der Abfallverbrennung - Teil 1

Als Abgasreinigung wird die Abscheidung von Luftschadstoffen aus Abgasen bezeichnet. Zur Entfernung der festen Bestandteile aus dem Abgas werden Verfahren zur Entstaubung angewandt. Für gasförmige Stoffe werden in Abhängigkeit der chemischen und physikalischen Eigenschaften der Stoffe im Wesentlichen Absorptions-, Adsorptions- und Reduktionsverfahren eingesetzt. Die Reinigung von Abgasen ist aufgrund der strengen rechtlichen Begrenzungen für Emissionen aus der thermischen Abfallbehandlung ein obligatorischer Verfahrensschritt von Abfallverbrennungsanlagen.

1. Rechtliche Regelungen und sonstige Bestimmungen
1.1. Europa
1.1.1. EG-Richtlinien
1.1.2. Beste verfügbare Technik (BVT-Merkblätter)
1.2. Deutschland
1.2.1. Bundes-Immissionsschutzgesetz
1.2.2. Siebzehnte Bundes-Immissionsschutzverordnung
1.2.3. Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft
1.2.4. Richtlinie VDI 3460 Emissionsminderung
1.2.5. Bundeseinheitliche Praxis bei der Überwachung der Emissionen
1.2.6. DIN EN 15259 Messung von Emissionen aus stationären Quellen
1.3. Andere Länder
1.4. Quellen
2. Luftqualität und Luftschadstoffe
2.1. Natürliche Luftzusammensetzung
2.2.1. Staub
2.2.2. Kohlenmonoxid
2.2.3. Stickstoffoxide
2.2.4. Saure Schadstoffe
2.2.5. Schwermetalle
2.2.6. Organische Schadstoffe
2.3. Zwischenfazit
2.4. Quellen
3. Rohgasqualität
3.1. Einflussgrößen auf die Rohgasqualität
3.1.1. Brennstoffart und -zusammensetzung
3.1.2. Feuerungssystem und Prozessbedingungen
3.1.3. Rohgasstaubgehalt und Partikelgröße
3.2. Typische Rohgasqualitäten
3.3. Quellen
4. Verfahrensschritte zur Schadstoffminderung
 
 



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 7 (2010) (Januar 2010)
Seiten: 40
Preis: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Margit Löschau
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl J. Thomé-Kozmiensky

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