Stadt Luxemburg investiert in sauberes Trinkwasser

Das Rohwasser für die Stadt Luxemburg weist zeitweise eine mikrobiologische Beeinträchtigung sowie erhöhte Trübungswerte auf. Aus diesem Grund entschied die Stadt , das Rohwasser mit Hilfe einer Ultrafiltrationsanlage aufzubereiten. Die Aufbereitungskapazität beträgt jetzt 1.680 m3 pro Tag. Eine weitere Ausbaustufe sieht eine Gesamtkapazität von 4.320 m3 pro Tag vor.

Im März 2010 wurde im luxemburgischen Birelergronn eine Trinkwasseraufbereitungsanlage mit modernster Technologie des deutschen Ultrafiltrationsspezialisten inge watertechnologies AG in Betrieb genommen. Nun fließt in der Stadt Luxemburg dem die Quelle ihr Wasser bezieht. Die Rohwässer der Wasseraufbereitungsanlage Birelergronn werden aus insgesamt 14 Quellen gewonnen und in einem Wasserbehälter, bestehend aus insgesamt vier Wasserkammern, zusammengefasst und zwischengespeiultrafein gesäubertes Wasser aus den Hähnen. Das Gebiet der Stadt Luxemburg verfügt über 71 Quellen, wovon aber nur 38 zur Gewinnung von Trinkwasser genutzt werden. Die Qualität des abgeschöpften Wassers variiert je nach Art der Nutzung des Bodens, aus dem die Quelle ihr Wasser bezieht. Die Rohwässer der Wasseraufbereitungsanlage Birelergronn werden aus insgesamt 14 Quellen gewonnen und in einem Wasserbehälter, bestehend aus insgesamt vier Wasserkammern, zusammengefasst und zwischengespeichert. Dieser Wasserbehälter dient gleichzeitig als Pumpenvorlage für das Trinkwasserpumpwerk, welches das Wasser in den Hochbehälter Sandweiler fördert.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 07/08 - 2010 (August 2010)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Josef Wunram
Diplom Wirtschaftsingenieur (FH) Thomas Kreuzer

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