Bei der Energiegewinnung aus Abfall entstehen neben Strom und Fernwärme auch Abgas und Feststoffe.
Diese Feststoffe bestehen aus Glas, Metallen und Steinen, die nicht wesentlich am Verbrennungsprozess teilnehmen, sowie aus der Asche der verbrennlichen Abfallbestandteile. Je nach Verbrennungsbedingungen kann diese Asche entweder als Feinmaterial vorliegen oder bei Temperaturen von 1.100 bis 1.300 °C zu Granulaten versintern und verschmelzen. Nur ein kleiner Teil des mineralischen Feinmaterials gelangt als Flugstaub mit dem Abgas in den Kessel, wo er entweder als Kesselasche oder als Filterstaub wieder abgeschieden wird. Der weit überwiegende Anteil wird mit der Rostasche (Schlacke) ausgetragen.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH | |
| Quelle: | Optimierung der Abfallverbrennung 1 (2004) (März 2004) | |
| Seiten: | 20 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Johannes J. E. Martin Dr. Oliver Gohlke | |
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Das SYNCOMÒ-Plus Verfahren als Baustein der vollständigen Abfallverwertung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2004)
Konzeption und Betriebsparameter des Verfahrens im Kontext der durchgesetzten Stoffströme
Schrittweise zur abfallfreien Walzengießerei
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (9/2004)
Das 1770 gegründete Hochofenwerk erzeugt seit 1850 Walzwerkswalzen für die Stahlindustrie. Mit Werkstoffoptimierung, Verfahrensumstellungen und Änderung der Energieträger von Kohle und Öl auf Erdgas und Strom ließ sich der Ausstoß an Luftschadstoffen drastisch verringern.
Beprobung von heizwertreichen Fraktionen für die Qualitätssicherung bei der thermischen Verwertung
© Wasteconsult International (7/2004)
In Österreich und Deutschland ist / wird die Ablagerung mit einem Heizwert > 6000 kJ/kg unzulässig. Trotz des Aufbaues zusätzlicher Anlagen zur thermischen Verwertung von Siedlungsabfällen, heizwertreichen Fraktionen aus der mechanischen und der mechanisch-biologischen Abfallaufbreitung sowie Reststoffen wird nach wie vor ein hoher Anteil in der Mitverbrennung (Zement u. Holzindustrie) eingesetzt.
Schwermetallentfrachtung am Limit
© Rhombos-Verlag (12/2003)
Stoffflußanalyse zeigt Grenzen der mechanischen Restabfallaufbereitung im Hinblick auf die selektive Abtrennung und Konzentrierung von Schwermetallen und Chlor
Ersatzbrennstoffverwertung in der österreichischen Zementindustrie – Beispiel des Projekts ThermoTeam –
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (12/2003)
Stoffstrommanagement ist ein in der Abfallwirtschaft moderner Begriff, wenngleich üblicherweise nicht Stoffströme, sondern, wie im Falle der Versorgung von Anlagen, Material- oder Güterströme gelenkt werden. Der Begriff Stoffstrom wird fälschlicherweise meist den Begriffen Material- oder Güterstrom gleichgesetzt.