Zweites Leben

Die Stadtreinigung Hamburg testet im Forschungsprojekt FORCE neue Konzepte für Sammlung, Reparatur und Recycling von Elektroaltgeräten.

Über das EU-Programm Horizont 2020 (Waste-6a-2015) beteiligt sich die Stadtreinigung Hamburg AöR (SRH) an dem vierjährigen Forschungsprojekt FORCE: Cities Cooperating for Circular Economy (Laufzeit 9/2016 bis 8/2020). Mit FORCE soll die Kreislaufwirtschaft in europäischen Städten gefördert werden, in dem Haushaltsabfall verstärkt zur Wiederverwendung und für das Recycling herangezogen und damit als Rohstoffquelle betrachtet wird. Im Verlauf des FORCE-Projekts sollen mindestens 800 Tonnen an Elektroaltgeräten zusätzlich verwertet werden. Davon sollten ursprünglich mindestens 300 Tonnen zerlegt und daraus strategische Metalle wie Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer separiert werden. Diese Menge würde einer Einsparung von über 1.000 Tonnen an Kohlendioxid entsprechen.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: ReSource 2018 - 03 (September 2018)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dr. Stefan Lübben

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Recycling von NdFeB-Magneten aus elektrischen Antrieben – das Projekt MORE –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (6/2015)
Das vom BMBF im Rahmen des Programms Schlüsseltechnologien für die Elektromobilität (STROM) geförderte Projekt MORE (Motor Recycling) – Recycling von Komponenten und strategischen Metallen aus elektrischen Fahrantrieben (Förderkennzeichen: 03X4622) wurde von einem Konsortium aus Industrie und Forschung unter Federführung der Siemens AG durchgeführt. Die Partner im Forschungsverbund waren die Firmen Daimler AG, Umicore AG & Co. KG und Vacuumschmelze GmbH & Co. KG sowie die Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik), die Technische Universität Clausthal (Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik), das Öko-Institut e.V. Darmstadt und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung Karlsruhe.

Experimentelle Stoffflussanalyse einer Erstbehandlungsanlage für Elektro- und Elektronikaltgeräte zur Untersuchung von Optimierungsmöglichkeiten
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Um schadstoffhaltige aber auch werthaltige Fraktionen, insbesondere die mit einem wesentlichen Anteil an hochfunktionalen Elementen, gezielt aus Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAG) abzutrennen und zurückzugewinnen, hat die Erstbehandlung eine wichtige Funktion. Um diesen Prozess auf die besonderen Herausforderungen, die das Recycling von EAG mit sich bringt anzupassen und zu optimieren, ist ein Prozessverständnis notwendig. Durch eine experimentelle Stoffflussanalyse und Untersuchung der Outputfraktionen können der Einfluss der Aufbereitungsaggregate untereinander, aber auch optimierungsbedürftige Prozessschritte ermittelt werden.

Development of local municipal solid waste management in the Western Transdanubia region of Hungary
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Hungarian municipal solid wastes (MSW) management has developed tremendously over the past 15 years. More than 3,000 landfills and dumps had been closed, just to mention one improvement. However, still, lots of work is necessary to accomplish the EU’s ambitious aim of decreasing landfilling and increasing recycling and composting.

Combining laser cleaning and LIBS: fast and precise recycling of metal alloys
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
In respect of a limited amount of raw material, costs, CO2 and waste reduction, high precision metal recycling is getting more and more important these days. Contaminations of the melt with unwanted or outright detrimental elements (e.g. C, S, P, Cu or Pb in steel, Cr or Ni in low-alloy steels, Li in aluminium and so forth) are a huge liability toward the ‘‘alloy-to-alloy’’ recycling goal and essentially the only option in this case, is either costly dilution with clean raw materials, downgrading or worst case scenario discarding.

Lessons Learned – Erfahrungen aus dem RUN Projekt
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Nach drei Jahren Laufzeit ist die finanzierte Phase des EU-Projekts RUN (ReUse Notebook) zum Ende gekommen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig