Zum Klimawandel im Harz und seinen Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft

Mit deinen relativ hohen Niederschlägen in den Hochlagen und seine Talsperren spielt der Harz eine wichtige Rolle bei der Trinkwasserversorgung in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit dem Projekt "Energie- und Wasserspeicher Harz" zur Anpassung an den Klimawandel und dem beispielgebenden "Integrierten Gewässer- und Auenmanagement Oker im Nördlichen Harzvorland" werden zwei Projekte vorgestellt, in denen auf den Klimawandel reagiert wird.

Der Klimawandel mit seinen vielfältigen Auswirkungen, insbesondere in der Folge der letzten Dürrejahre, hat erhebliche wasserwirtschaftliche Folgen für den Harz und sein Vorland. Regen und Schnee im Winter reichen nicht mehr aus, um den im Sommer fehlenden Regen auszugleichen. Es wird insgesamt trockener und die Niederschläge fallen irregulär. Dies ist nicht nur für viele der hier lebenden Pflanzen und Tiere ein Problem. Zudem nimmt die Zahl der Starkregenereignisse zu. Die Nord- und Westränder der Mittelgebirge und das Alpenvorland zählen zu den diesbezüglich gefährdetsten Gebieten in Deutschland. Lokale Überflutungen, Wegeschäden und Erdrutsche sind die Folge- auch im Harz.

Mit seinen relativ hohen Niederschlägen in den Hochlagen und seinen Talsperren spielt der Harz auch eine wichtige Rolle bei der Trinkwasserversorgung in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Da es derzeit insbesondere Ausbaupläne für das niedersächsische Talsperrensystem, gibt, sei dieser Fall hier konkreter beleuchtet.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 09 (September 2021)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. Friedhart Knolle

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