Im Bereich der thermischen Abfallbehandlungsanlagen werden Rostsysteme ganz überwiegend zur Behandlung von Restabfällen aus Hausmüll, hausmüllähnlichem Gewerbemüll oder dergleichen eingesetzt.
In der Vergangenheit standen Entwicklungen bei Abgasreinigungsanlagen usw. – so genannte Sekundärmaßnahmen – im Vordergrund, so dass heute die gesetzlichen Emissionsanforderungen grundsätzlich – wie auch bei anderen Arten von thermischen Behandlungsanlagen – erfüllt werden. Gegenwärtig liegt ein Entwicklungsschwerpunkt verstärkt auf der Entwicklung und Optimierung der Prozessführung des thermischen Hauptverfahrens – so genannte Primärmaßnahmen –, d.h. im Bereich des Rostes, der
Nachverbrennung usw. (Bild 1), um
• Schadstoffe durch Primärmaßnahmen zu minimieren,
• die Abgasmassenströme (und damit die Schadstofffrachten) und auch die
Abgasreinigungsanlagen zu verkleinern,
• die Energienutzung zu verbessern,
• die Reststoffeigenschaften zu beeinflussen.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH | |
| Quelle: | Optimierungspotential der Abfallverbrennung (2004) (August 2004) | |
| Seiten: | 48 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Reinhard Scholz Professor Dr.-Ing. Michael Beckmann | |
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Mechanisch-biologische Verfahren zur stoffstromspezifischen Rest-abfallbehandlung – Perspektiven für dezentrale Entsorgungskonzepte
© Wasteconsult International (7/2004)
Die Ablagerung von unbehandelten Abfällen auf Siedlungsabfalldeponien belastet unse-re Umwelt. Nach einer Übergangsfrist bis 2005 dürfen in Deutschland nur noch weitge-hend inerte Abfälle abgelagert werden. Für Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbe-abfall wird daher eine thermische oder mechanisch-biologische Abfallvorbehandlung (MBA) notwendig.
Restabfallbehandlungsmethoden zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2002)
Den seit langem zur Behandlung von Abfällen aus Haushaltungen und Gewerbe verwendeten verfahrenstechnischen Grundoperationen
• Mechanische Aufbereitung und Fraktionierung,
• Biologischer Abbau und
• Verbrennen
wird im Rahmen der gültigen Gesetzgebung zum Teil eine neue oder modifizierte Rolle zugewiesen. Eine intensivere Stoffstromteilung bewirkt eine im Vergleich zu früher stark ausgprägte Tendenz zur Kombination der Grundoperationen zu Verbundstrategien [3]. Auch eine erhebliche Verfeinerung der Anlagenkonzepte zur Stoffstromteilung und Zuordnung von Abfallfraktionen zu bestimmten Grundoperationen geht mit dieser Entwicklung einher. Dieser Weg ist seit einigen Jahren zu beobachten und pflanzt sich bei aktuellen und zukünftigen Abfallbehandlungsprojekten verstärkt fort.
Kostenseitiger Vergleich verschiedener Entsorgungsoptionen mit thermischer Behandlung und Verwertung
© Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban (2/2002)
Verschiedene Entsorgungspflichtige Körperschaften stehen vor dem Problem, für die gesetzlich geforderte Behandlung von Abfällen zur Beseitigung ab dem 01.06.2005 nicht über ausreichende Anlagenkapazitäten zu verfügen. Ein Beispiel hierfür ist das Land Berlin, dem allein für die Behandlung von Hausmüll zur Beseitigung eine Anlagenkapazität für ca. 400.000 Mg/a fehlt.
Kapazitäten für Trocknung und Verbrennung von Klärschlamm
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2001)
Die Entsorgung von Klärschlämmen hat in Deutschland im Rahmen der rechtlichen Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (Krw-/AbfG), der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) (zukünftig auch der Bioabfall VO) und der TA Abfall bzw. TA Siedlungsabfall zu erfolgen. Neu wird sein, dass die Ablagerung von Abfällen und damit auch von Klärschlämmen zukünftig nicht mehr durch die TA Siedlungsabfall sondern durch die geplante Abfallablagerungsverordnung (AbfAblV) geregelt wird.
Druck im Kessel
© Rhombos-Verlag (6/2008)
Eine Reihe von technischen Maßnahmen kann die Energieeffizienz von Abfallverbrennungsanlagen verbessern
