Ersatzbrennstoffe sind Stoffe, welche anstatt anderer fossiler Brennstoffe wie Gas, Öl oder Kohle zur Energieumwandlung eingesetzt werden. Hierunter fallen vorrangig Stoffe, die aus vorbehandeltem (Rest-)Abfall oder Produktionsrückständen hergestellt werden.
Die den Stoffen innewohnende chemisch gebundene Energie wird bei der Verbrennung in thermische Energie umgewandelt und zur Wärme- oder Stromerzeugung eingesetzt.
Die Nutzung dieser Stoffe dient der sinnvollen Verwertung des Abfalls bei gleichzeitiger Ressourcenschonung.
Die Alternative wäre die Verbringung dieser Stoffe auf eine Deponie und somit die Verschwendung der enthaltenen Energie. Da für diese Ersatzbrennstoffe meist Zuzahlungen geleistet werden, reduziert der Einsatz zusätzlich die Brennstoffkosten. Dem steht zumeist ein im Vergleich zu Regelbrennstoffen erhöhter Aufwand im Brennstoffhandling, bei der Prozessführung und der Abgasreinigung gegenüber.
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| Quelle: | Ersatzbrennstoffe 4 (2004) (November 2004) | |
| Seiten: | 14 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Udo Seiler Dr.-Ing. Gerhard Hölter | |
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Aktueller ökobilanzieller Vergleich verschiedener Restabfallbehandlungssysteme am Beispiel NRW
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Das gesetzliche Verwertungsgebot einerseits wie insbesondere aber auch die erheblichen Verschiebungen der Kostensituationen im Entsorgungsmarkt haben in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Zunahme der einer energetischen oder auch stofflichen Verwertung zugeführten Abfallströme geführt. Eine Verstärkung dieses Trends ist mit Blick auf Juni 2005 zu erwarten, wenn derzeit noch deponierte brennbare Abfälle definitiv nicht mehr ohne Vorbehandlung abgelagert werden dürfen. Es ist daher davon auszugehen, dass die von einzelnen Industriezweigen – z.B. der Zementindustrie – bereits seit langer Zeit gepflegte Abfallmitverbrennung sich auf weitere Zweige, vor allem auch zahlreichere Abfälle ausdehnen wird.
Qualitätssicherungsmaßnahmen für Vorprodukte aus gemischten Abfallquellen vor der Aufbereitung - vorzugsweise mit optimierten Sortieraggregaten -
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Ersatzbrennstoffe haben seit vielen Jahren einen festen Platz in der Energieversorgung energieintensiver Industrien. Vorzugsweise in Prozessen mit robusten Feuerungsanlagen, die vergleichsweise lange Verweilzeiten des Brennstoffs bei hohen Temperaturen gewährleisten, wurde frühzeitig das wirtschaftliche Potential heizwertreicher Abfälle erkannt.
Nutzung von Verbesserungspotentialen bei Müllverbrennungsanlagen
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– Betriebskosten, Tarifpolitik, strategische Positionierung –
Zwischenlagerung und Transport von Ersatzbrennstoffen aus der machanisch-biologischen Abfallbehandlung
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Qualitätsdifferenzierte Brennstofferzeugung im mechanischen Teil von MBA/MA-Anlagen
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Der Einsatz von Ersatzbrennstoffen in industriellen Feuerungsanlagen ist über die Qualität und den Preis reglementiert. Bei der Qualität sind die Bereiche:
Verbrennungseigenschaften, Schüttguteigenschaften und Umwelteigenschaften, d.h. im Wesentlichen das Emissionsverhalten umweltschädlicher Stoffe bei der Verbrennung differenziert zu betrachten.