Hydrologische Auswirkungen sich ändernder Klimabedingungen im Land Brandenburg

Untersuchungen zu den Auswirkungen von Klimaänderungen auf den regionalen Wasserhaushalt gehören zu den dringendsten Aufgaben der aktuellen hydrologischen Grundlagenforschung.†

Besonders auf der regionalen und lokalen Ebene erscheinen verstärkte Anstrengungen notwendig, da hier politische und technische Anpassungsmaßnahmen möglich sind,um kritische Entwicklungen für Umwelt und Gesellschaft zu vermeiden.Die vorliegende Studie beschreibt einen Weg zur Erfassung der Auswirkungen von Klimaänderungen auf der Mesoskala.Vorgestellt werden Ergebnisse eines zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Modellierungsansatzes für das Land Brandenburg, das bereits jetzt unter Wasserdefizit zu leiden hat. Diese verdeutlichen, wie angespannt die hydrologische Situation in Brandenburg bereits ist und wie der Wasserhaushalt auf zusätzliche, durch Klimaänderungen hervorgerufene „Störungen“ reagieren könnte. Die für den Zeitraum 2001-2055 durchgeführten Analysen geben Hinweise auf starke Änderungen verschiedener Wasserhaushaltsgrößen und auf mögliche Wasserverfügbarkeitsprobleme in der Zukunft. Grundlage für diese Impaktstudie sind räumlich differenzierte Trendanalysen, die bereits für den Beobachtungszeitraum 1961–1998 eine signifikante Abnahme der Grundwasserneubildung auf grundwassernahen Flächen im Land Brandenburg ausweisen.
Schlagworte:  Hydrologie, Wasserhaushaltsgrößen, Land Brandenburg, Ist-Situation, Trendanalysen, Klimaänderungen



Copyright: © DIV Deutscher Industrieverlag GmbH
Quelle: GWF 06 / 2004 (Juni 2004)
Seiten: 13
Preis inkl. MwSt.: € 13,00
Autor: Dr. Werner Lahmer

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