Rehabilitation von Druckrohrleitungen in der Gas- und Wasserversorgung

Grabenlose Rehabilitationsverfahren für Druckrohrleitungen sind leistungsfähige und kosteneffiziente Methoden zur Sanierung und Erneuerung des Rohrnetzbestandes.

Bei den grabenlosen Verfahren handelt es sich jedoch um „Technologien“ und nicht um „Arbeitsverfahren“ wie bei der konventionellen Verlegung in offener Bauweise, so dass zur nachhaltigen Sicherstellung des sicheren und zuverlässigen Rohrnetzbetriebes vor allem die Anforderungen an die Rehabilitation sowie die Gütesicherung bei der Durchführung der Verfahren besonders zu beachten sind. Eine nachhaltig sichere Nutzung rehabilitierter Druckrohrleitungen wird nur dann möglich sein, wenn die Qualitätsanforderungen an die Planung, die verwendeten Materialien, die mit der Rehabilitation betrauten Fachunternehmen, die Prüfungen und Dokumentationen bei der Umsetzung der Rehabilitation usw. umfassend erfüllt werden. Mittels grabenloser Rehabilitationsverfahren können die Kosten der Sanierung bzw. der Erneuerung von Druckrohrleitungen gegenüber einer konventionellen Neuverlegung wesentlich reduziert werden. Die zuständigen Verbände sollten jedoch dafür Sorge tragen, dass für all jene grabenlosen Rehabilitationsverfahren, für die noch keine Regeln der Technik vorliegen, die aber bereits in der Praxis erfolgreich angewendet werden und daher zum Stand der Technik zählen, entsprechende Regeln der Technik geschaffen werden, in denen neben den Anforderungen für Planung und Ausführung der Verfahren auch die Konsequenzen für den Rohrnetzbetrieb sowie die Instandhaltung enthalten sind.



Copyright: © Vulkan-Verlag GmbH
Quelle: 3R 12 / 2004 (Dezember 2004)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 7,00
Autor: Dipl.-Ing. Dr. techn. Gerhard Kiesselbach

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