Konzepte für die Krise - Berlinwasser vor dem Verkauf: Bewegung in der Hauptstadt

Mit einer Bürgschaft in Höhe von insgesamt 316 Mio. € griffen das Land Berlin (158 Mio. €) und die beiden Privatinvestoren RWE AG (Essen) und Vivendi Environnement (Paris) – zusammen 158 Mio. € – Mitte Mai der finanziell angeschlagenen Berlinwasser Gruppe unter die Arme. Sie sicherten damit den vorläufigen Fortbestand des bislang größten kommunalen Wasserversorgers in Europa. Ohne Strukturänderungen kann der Konzern langfristig jedoch nicht überleben: deshalb denkt der Berliner Senat – bislang Mehrheitseigener mit 50,1 Prozent – über den Verkauf weiterer Anteile nach.

25.06.2002 Mit der Bürgschaft wird sich die Berlinwasser Holding frisches Geld am Markt holen. 70 Prozent der neuen Kredite, über deren Höhe der Konzern keine Angaben macht, werden für die Refinanzierung der Altschulden aus der Teilprivatisierung von 1999 - damals wurden 414 Mio. € in den neu strukturierten Konzern übernommen - benötigt, 30 Prozent zur Sicherung von Projekten im laufenden Wettbewerbsgeschäft...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Berlinwasser Holding, RWE AG, Vivendi Environnement
Autorenhinweis: Cerstin Gammelin



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Juni 2002 (Juni 2002)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Cerstin Gammelin

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