6. Potsdamer Fachtagung 19-20. Februar 2009


SCR-Anwendungen zur Entstickung von Abgasen in Verbrennungsanlagen
Dr.-Ing. Wolfgang SchĂĽttenhelm
Seit der Einführung der strengen Grenzwerte der 17. BImSchV in Deutschland muss das Rauchgas einer Verbrennungsanlage mit Hilfe einer Entstickungsstufe behandelt werden. Grundsätzlich kann die Minderung von Stickoxiden auf den heutigen Grenzwert von 200 mg/Nm3 nichtkatalytisch (SNCR - Selective Non-Catalytical Reduction) oder als katalytische Entstickung (SCR - Selective Catalytic Reduction) erfolgen. Die höchsten NOx-Abscheidegrade können mit der SCR Technologie erreicht werden. Zusätzlich kann der Katalysator für eine gleichzeitige Dioxin- und Furanzerstörung ausgelegt werden.
Katalytische Entstickung bei tiefen Temperaturen
Dipl.-Chem. Ruedi Frey
Die Idee, alle Stufen einer Abgasreinigung in einem Aggregat zu vereinen, wurde durch Von Roll Inova in Kooperation mit BWF als „4D-Filter“ Ende der 90er-Jahre entwickelt.
NOx Minderung mit dem Very-low NOx Verfahren (VLN)
Dr. Oliver Gohlke, Dipl.-Ing. Norbert Eickhoff
Die Nutzung von Energie aus Abfall wird heute vorrangig mit Systemen realisiert, die auf Rostfeuerungen mit Dampferzeugung in Kesseln basieren. Der Dampf wird dann mit Turbinen und Generatoren zur Stromerzeugung verwendet. Der Stickstoffgehalt der Abfälle wird bei der Rostfeuerung zum Teil zu Stickoxid NO in das Abgas transferiert (im Folgenden bezeichnet als NOx und bei Konzentrationsangaben umgerechnet als NO2).
Optimieren und nachrĂĽsten von SNCR- Anlagen fĂĽr Stickoxidgrenzwerte unter 100 mg/mn3
Dipl.-Ing. Reinhard Pachaly
In den vergangenen 10 Jahren sind 90 % der neu errichteten Verbrennungsanlagen fĂĽr Haus- und GewerbemĂĽll, Ersatzbrennstoff und Altholz mit Anlagen zur Stickoxidemissionsminderung, die nach dem Prinzip der selektiven nichtkatalytischen Reduktion (SNCR) arbeiten, errichtet worden.
Verschärfte NOx- Grenzwerte für Verbrennungsanlagen Was bedeutet dies für die Anlagentechnik?
Dipl.-Ing. Christian Fuchs
Grundlagen – Konzepte - Ausführungsbeispiele
Einfach und effektiv – Antworten auf die steigenden Anforderungen an die Rauchgasreinigung hinter Verbrennungsanlagen für die Abscheidung von HCl, SOx und NOx anhand von Praxisbeispielen
Dipl.-Ing. RĂĽdiger Margraf
Die Chemisorption mit Partikel- und Gaskonditionierung unter Verwendung von Ca(OH)2 als Additiv stellt seit Jahren ein bewährtes Verfahren zur Gasreinigung hinter Verbrennungsanlagen dar. Mit der Aufbereitung von Abfall zu Ersatzbrennstoffen (EBS) haben sich die Anforderungen insbesondere hinsichtlich der HCl- und SO2-Abscheidung deutlich erhöht. Ergänzende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung des Basisverfahrens und zur sicheren Einhaltung aller Emissionsgrenzwerte im Dauerbetrieb sind notwendig.
Stillstandsvermeidung durch SPRENGREINIGUNG bei laufendem Betrieb
Dipl.-Ing. Henk Hofman
Warum on- line cleaning Technischer Vorteil Finanzieller Vorteil Sicherheit in der Anlage Umweltschutz
Elektro-Filter-Sanierung am Beispiel AEB (Afval Energie Bedrijf) in Amsterdam
Heutige Industrieanlagen werden so intensiv wie nie zuvor gefordert und mindestens 8.000 Betriebsstunden pro Jahr sind keine Seltenheit. Möglichst hohe Auslastungen und Maßnahmen zur Prozessoptimierung sind dabei ausschlaggebende Faktoren für höchste Produktivität. Trotz optimierter Technik unterliegen solche Anlagen immer einem natürlichen Verschleiß.
Brand- und Explosionsschutz fĂĽr thermische Abfallbehandlungsanlagen
Dr. Ralph Semmler
Thermische Abfallbehandlungsanlagen werden seit ĂĽber 40 Jahren in Deutschland errichtet und betrieben. In Verbindung mit dem technischen Fortschritt und den gesammelten Erfahrungen ĂĽber diesen Zeitraum wurden auch brand- und explosionsschutztechnische Anforderungen an thermische Abfallbehandlungsanlagen optimiert.
Optimierte Hg-Abscheidung aus Rauchgasen einer Sonderabfallverbrennungsanlage bei diskontinuierlichen kurzzeitigen Einträgen von hohen Frachten in die Verbrennung
Dr. rer. nat. Siegfried Artmann, Dipl.-Ing. Wolfgang Zieger
Die Verbrennung von Abfällen in Sonderabfall- und Hausmüllverbrennungsanlagen in Deutschland stellt den Stand der Technik bei der Abfallentsorgung dar und ist inzwischen weitgehend nicht nur in den Fachkreisen anerkannt. Seit Einführung der kontinuierlichen Emissionsmessung für Quecksilber als Folge der Änderung der 17. BImSchV werden jedoch immer wieder z. T. massive Grenzwertüberschreitungen der Halbstundenmittelwerte HMW von 50 μg/Nm³ und Tagesmittelwerte TMW von 30 μg/Nm³ beobachtet. Dies hat in den vergangenen Jahren das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von Rauchgasreinigungsanlagen stark beeinträchtigt.
Brand- und Explosionsschutz fĂĽr thermische Abfallbehandlungsanlagen
Dr. Ralph Semmler
Rechtliche Grundlagen - Brandschutz: - Landesbauordnung Thermische Abfallbehandlungsanlagen sind „Räume besonderer Art und Nutzung (Sonderbauten), für die Erleichterungen gestattet werden, soweit es der Einhaltung von Vorschriften aufgrund der Nutzung baulicher Anlagen bzw. der daraus resultierenden Anforderungen nicht bedarf.“
Vergleichmäßigung des Abfall - Inputs durch Vorbehaltung
RĂĽdiger Madla
Moderne Sonderabfallbeschickungssysteme sollten immer für den gesamten Abfallmix ausgelegt werden. Hierbei gilt. Feste, flüssige und pastöse Abfallarten in unterschiedlichsten Verpackungen werden unmittelbar vor der thermischen Behandlung mit geeigneten technischen Ausrüstungen unter Beachtung hoher sicherheitstechnischer Standards konventionellen Drehrohrofenanlagen vorgeschaltet.
Kapazitätserhöhung durch Optimierung von Druckverlusten in der Rauchgaswäsche - Umbau Sättiger von Pfeifen- auf „Venturi-Quenche“ –
Dipl.-Ing. Reiner Kissmann
Im Betrieb von Anlagen der Reststoffverwertung entstehen hoch Schadstoff belastete Abgase. Zur Reduzierung dieser Schadstoffe werden mehrstufige Abgas-Reinigungssysteme eingesetzt.
Ein Dinosaurier in der Frischzellenkur Optimierungen der MĂĽllverbrennungslinien im AEZ Asdonkshof
Hans-Georg Kellermann
Die Kreis Weseler Abfallgesellschaft betreibt am Standort Kamp-Lintfort das Abfallentsorgungszentrum (AEZ) Asdonkshof. Geboren aus der politischen Forderung, jede Kommune/jeder Kreis solle sich selbst um seine Entsorgung kĂĽmmern, wurde mit dem AEZ im Kreis Wesel ein integriertes Abfallkonzept realisiert, in dem von der Abfallaufbereitung bis zur Ablagerung alle wesentlichen Verfahrensarten vertreten sind.
Bio-elektrische Gasreinigung mit "BEGA"
Robert Mnich, Prof. Dr. Ulrich Riebel, Dipl.-Ing. Plamen Toshev, JĂĽrgen Junker
Der bio-elektrische Gasreiniger BEGA kombiniert die Techniken der Elektroabscheiders und der Bio-Rieselbettreaktors, was eine simultane Abscheidung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), insbesondere auch Gerüchen, und Stäuben möglich macht. Die VOC-Abscheidung im BEGA wird duch die Corona-Entladung im Elektroabscheider synergetisch unterstützt.
Steigerung der Energieeffizienz einer AVA durch Ă„nderung der Rauchgas-Wiederaufheizung
Dipl.-Ing. GĂĽnther WeiĂź, Walter Jacob, Markus Gegner
Agenda - Vorstellung Energieversorgung Offenbach AG und MHKW OF - Allgemeine EinfĂĽhrung - Absenkung der Katalysatortemperatur - Ă„nderung der RG-Wiederaufheizung - Auslegungsrechnung - Ausschreibung und Vergabe - Realisierung - Betriebserfahrungen - Fazit
Korrosion von Rauchgaswegen infolge einer Minderleistung der Dampf/Gas-Vorwärmer
Dr.-Ing. Martin Mineur
Die Anlage Müllverwertung Rugenberger Damm (MVR) (Abb. 1) wurde 1999 im Hamburger Hafen am Köhlbrand in Betrieb ge-nommen. Sie ist auf einen jährlichen Durchsatz von rund 320.000 Mg Sied-lungsabfällen ausgelegt, deren Verwertung in zwei Verfahrenslinien mit je einer Rostfeuerung und einem Dampferzeuger erfolgt. Mit Hilfe des erzeugten Dampfes wird in einer 29 MW Dampfturbine elektrischer Strom im KWK-Betrieb produziert, der in das Netz von Vattenfall Europe eingespeist wird und darüber hinaus den elektrischen Eigenbedarf der MVR deckt.
Klärschlammverbrennung aktuell Zuverlässige Reststoffbehandlung - Beispiel St. Petersburg -
Dipl.-Ing. Robert A. Mergler
Klärschlamm hat sich zunehmend zu einem Problemstoff und damit ungeliebten Reststoff entwickelt, dessen Entsorgung die Anlagenbetreiber gerade in Ballungsgebieten in besonderer Weise herausfordert.
MaĂźnahmen zur Effizienz- und Leistungssteigerung im MHKW Rosenheim
Dipl.-Ing. Reinhold Egeler
Projektidee Anfang 2006 Durch die Alternative Natriumhydrogencarbonat einzusetzen konnten alte Gedanken zur Verbesserung der Abwärmenutzung wieder aufgegriffen werden
Die konditionierte Trockensorption- eine ökologische Herausforderung!
Dr. Andreas Wecker
Welches Rauchgasadditiv ist unter gegebenen Randbedingungen ökologisch sinnvoller? Welche Rahmenparameter beeinflussen das Ergebnis? Wie sind die Ergebnisse in Bezug auf andere Anlagenkonfigurationen zu betrachten?
Hilft Viel viel? Leistungsfähige Betriebsmittel in der Rauchgasreinigung für Industrie-, EBS- und Biomassekraftwerke
Dipl.-Ing. Martin Sindram, Dr.-Ing. Diethelm Walter
In Rauchgasreinigungsprozessen von Industrie und Kraftwerken werden zunehmend hohe Anforderungen an die Rauchgasreinigung gestellt. Diese Entwicklung ist eine Folge der weitergehenden Nutzung einer breiteren Palette an Rohstoffen oder Brennstoffen, was häufig mit einer wesentlichen Veränderung der bekannten Abgaskonzentrationen und Zusammensetzung einhergeht. Daneben haben Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen (TA-Luft 2002, 17. BImSchV / Mischregelung), die bisher immer zu schärferen Abgasgrenzwerten führten, erheblichen Einfluss.
Optimierte Aktivkohlen in der Rauchgasreinigung
JĂĽrgen Fritzsche
Wer ist die CarboTech AC GmbH? Zuerst Bergbauforschung (1950); Bergwerksverband, DMT / CarboTech Aktivkohlen GmbH, RĂĽtgers CarboTech GmbH
MCS100FT – ein neues nach EN15267-3 zertifiziertes Mehrkomponenten-Emissionsmesssystem
Dr. rer.nat. Michael BoneĂź
: Überblick Gesetzgebung : Eignungsprüfung MCS100FT : CEMS Komplettlösung 2000/76EC
Qualitätssicherung für Messeinrichtungen und unsere praktischen Erfahrungen bei der Umsetzung der EN 14181
Dipl.-Ing. Horst Christian Gass, Dipl. Phys. Jochen Kolenda
Vergleichsmessungen bei Spitzenlastanlagen - Die jährlichen Vergleichsmessungen an den Spitzenlast- erzeugern führen bei milden Wintern infolge geringer Betriebszeiten zu erheblichen Planungsschwierigkeiten - Häufig muss Anlagenbetrieb nur für die „Kalibriermessung über 6 - 8 h“ an drei Tagen dargestellt werden
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