√Ąnderung des Umweltstatistikgesetzes beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 28.05.2014 das vom Bundesumweltministerium vorgelegte "Gesetz zur √Ąnderung des Umweltstatistikgesetzes (UStatG)" beschlossen. Mit der Gesetzes√§nderung schafft die Bundesregierung die notwendigen Voraussetzungen, um ihre Berichtspflichten zu Treibhausgasemissionen zu erf√ľllen, die sich aus der Klimarahmenkonvention und dem Kyoto-Protokoll ergeben.

Deutschland hat sich verpflichtet, j√§hrlich √ľber die Emission von Treibhausgasen zu berichten. Dieses bezieht sich einerseits auf die einzelnen Treibhausgase, andererseits auf die Gesamtheit aller Treibhausgase. Die einzelnen Substanzen sind dabei √ľber ihr Treibhauspotenzial (Global Warming Potentials [GWP]) normierbar. Die 17. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention im Dezember 2012 in Durban hatte die Richtlinie zur Berichterstattung der Industriestaaten (Annex I-Staaten) ge√§ndert und u.a. neue Berichtspflichten zu zwei besonders klimasch√§dlichen Treibhausgasen - Perfluordekalin und Stickstofftrifluorid - beschlossen. Um √ľber die j√§hrlichen Emissionen dieser Stoffe berichten zu k√∂nnen, musste das Umweltstatistikgesetz ge√§ndert werden.
 
Pressemitteilung Nr. 089/14 des Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 28.05.2014



Copyright: © Forum Z (02.06.2014)
 
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?