Umwelt/Pilotprojekte

Materialeffizienz in der Produktion schont Ressourcen und senkt Kosten

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat heute auf der Hannover Messe den neuen F√∂rderschwerpunkt des Bundesumweltministeriums "Materialeffizienz in der Produktion" vorgestellt. Daf√ľr stellt das BMU aus dem Umweltinnovationsprogramm bis zu 20 Millionen Euro bereit. Ziel des F√∂rderschwerpunkts ist es, Produktionsabl√§ufe zu optimieren, um nat√ľrliche Ressourcen zu schonen. Das Umweltbundesamt betreut den neuen F√∂rderschwerpunkt fachlich, die KfW Bankengruppe √ľbernimmt die administrative und finanzielle Abwicklung.

Deutsche Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe haben hohe Materialkosten.
Im Jahr 2009 machten die durchschnittlichen Kosten f√ľr Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe √ľber 40 Prozent des Bruttoproduktionswertes aus - doppelt so viel wie der Kostenanteil f√ľr L√∂hne. Doch Rohstoffe sind nicht nur Kostenfaktoren. Ihre Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung bis hin zur Entsorgung sind mit Umweltbeeintr√§chtigungen verbunden. Durch technische Modernisierung k√∂nnen im Durchschnitt circa 20 Prozent der Materialkosten eingespart werden. Der neue F√∂rderschwerpunkt soll diese Potenziale heben und leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms ProgRess.

Gefördert werden innovative Pilotprojekte:
· zur Umsetzung materialeffizienter Produktionsprozesse,
· zur Substitution von materialintensiven Herstellungsverfahren sowie
· zum Einsatz von Rest- und Abfallstoffen als Sekundärrohstoffe.

Erstmals wird bei der Bewertung der Projekte der Ansatz verfolgt, s√§mtliche Verarbeitungs- und Herstellungsprozesse von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt zu ber√ľcksichtigen.
Bewerbungen können bis zum 30. September 2013 eingereicht werden.

Beispielhafte, bereits gef√∂rderte Projekte zur Ressourcenschonung pr√§sentiert die neue webbasierte Brosch√ľre "Umweltinnovationsprogramm
- Erfolgsgeschichten" des Umweltbundesamts.

Weitere Informationen unter:
http://www.umweltinnovationsprogramm.de/Materialeffizienz.



Copyright: © Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (08.04.2013)
 
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