Bayerische Abwasserbeseitigung erstklassig

Neuer Bericht √ľber kommunales Abwasser

Bayern steht f√ľr eine zuverl√§ssige, erfolgreiche Abwasserentsorgung. Um die Abw√§sser auch in der Zukunft optimal entsorgen zu k√∂nnen, arbeiten Freistaat und Kommunen Hand in Hand. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf anl√§sslich eines k√ľrzlich ver√∂ffentlichen Berichts √ľber die Behandlung von kommunalen Abw√§ssern. "Gew√§sserqualit√§t und Abwasserbeseitigung sind in Bayern eine Erfolgsgeschichte. Alle bayerischen Seen haben Badegew√§sserqualit√§t. Darauf k√∂nnen wir stolz sein. Sauberes Wasser hat herausragende Bedeutung f√ľr die Lebensqualit√§t der Menschen. Freistaat und Kommunen arbeiten beim Gew√§sserschutz seit Jahrzehnten erfolgreich zusammen. F√ľr die Abwasserbeseitigung der Zukunft arbeiten wir Hand in Hand an innovativen Methoden zur gezielten Verbesserung der Reinigungsleistung. Das ist aktive Zukunftsvorsorge", so Scharf. Im Rahmen einer EU-weiten Berichtspflicht hat der Freistaat f√ľr das Jahr 2016 die Qualit√§t der kommunalen Abwasserbeseitigung evaluiert. Der Bericht best√§tigt das hohe Niveau der bayerischen Abwasserentsorger, die insbesondere durch eine konsequente Anpassung bestehender Anlagen stets auf technisch neuestem Stand geblieben sind. So konnten beispielsweise die bayerischen Kl√§ranlagen in den letzten zw√∂lf Jahren ihre Reinigungsleistung beim Stickstoff stetig erh√∂hen.

Jedes Jahr fallen in Bayerns Gemeinden rund 1,8 Milliarden Kubikmeter Abwasser an. Das entspricht in etwa dem Volumen des Ammersees. Bayern setzt auf eine stufenweise Erforschung und Einf√ľhrung neuer Techniken in den bayerischen Kl√§ranlagen, um die Reinigung des Abwassers dort gezielt weiter zu verbessern, wo es n√∂tig ist. Den momentan √ľblichen drei Reinigungsstufen wird beispielsweise in einem Pilotprojekt in Wei√üenburg eine 4. Reinigungsstufe nachgeschaltet um zu erproben, ob und wie zum Beispiel Arzneimittelr√ľckst√§nde zuverl√§ssig eliminiert werden k√∂nnen. Sie besteht aus einer Ozonungsanlage mit nachfolgenden Filtrationsanlagen. Der Freistaat f√∂rdert das Projekt mit 2,6 Millionen Euro und finanziert eine umfassende wissenschaftliche Begleitung. Dabei werden auch die Auswirkungen der verbesserten Reinigungsleistung auf Gew√§sserqualit√§t und Gew√§sserlebewesen untersucht.

Die √∂ffentliche Abwasserentsorgung ist ein gro√ües Erfolgskapitel bayerischer Umweltpolitik. Rund 97 Prozent der Bev√∂lkerung in Bayern sind heute an kommunale Abwasseranlagen angeschlossen. Um den heutigen Stand der Abwasserentsorgung zu erreichen, wurden in Bayern bisher insgesamt 35 Milliarden Euro von den St√§dten und Gemeinden investiert. Der Freistaat hat hierzu rund 9 Milliarden Euro an F√∂rdermitteln beigesteuert. Mit den neuen F√∂rderrichtlinien werden n√∂tige Sanierungsma√ünahmen gef√∂rdert, wenn ansonsten unzumutbare H√§rten entstehen w√ľrden.

Weitere Informationen unter http://q.bayern.de/abwasserentsorgung



Copyright: © Bayerisches Staatsministerium f√ľr Umwelt und Verbraucherschutz (18.08.2017)
 
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