Rumaenien / Hosman - Nachhaltiges Abwasserkonzept ohne Kanalisation

Das rumaenische Dorf Hosman (deutsch: Holzmengen) zaehlt 800 Einwohner. Derzeit gibt es dort keine zentrale Wasserversorung und Abwasserbehandlung.

Das rumaenische Dorf Hosman (deutsch: Holzmengen) zaehlt 800 Einwohner. Derzeit gibt es dort keine zentrale Wasserversorung und Abwasserbehandlung. Das haeusliche Abwasser wird unbehandelt versickert beziehungsweise ueber die Schanzen (historische offene Graeben) in die Baeche geleitet. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) foerdert nun ein Projekt mit dem Titel 'Nachhaltiges, modellhaftes Sanitaer- und Abwasserkonzept Holzmengen, Rumaenien, Siebenbuergen'. Die Installation dieses Konzeptes soll weitere Gewaesserverschmutzung ausschliessen und gleichzeitig die Sanitaersituation vor Ort verbessern. Dabei kommen moderne, geruchs-, chemie-, wasser- und abwasserfreie Trockentrenntoiletten zum Einsatz, die Urin und Faekalien fuer eine getrennte Lagerung und Nutzung separieren: Urin wird Duenger, Faekalien werden kompostiert. Der Bau einer Kanalisation ist nicht notwendig, denn Grauwasser wird grundstuecksbezogen - dezentral in Pflanzenklaeranlagen zu hoher Wasserqualitaet gereinigt. An repraesentativen Standorten entstehen mehrere Anlagen. Im gesamten Projektverlauf nehmen Information und Aufklaerung der Buerger in oeffentlichen Veranstaltungen einen hohen Stellenwert ein. Antragsteller war das Buero Karsten Holzapfel, oekologische Abwasserkonzepte, Deutschland. Kooperationspartner sind: der Verein Hosman Durabil und die Kommune Hosman, Rumaenien, die Universitatea Lucian Blaga Sibiu, Rumaenien und KNOTEN WEIMAR, Deutschland. Projektstart: Juli 2008, Laufzeit: 24 Monate. jasmin.heinze(AT)bionet.net



Copyright: © Knoten Weimar - Internationale Transferstelle Umwelttechnologien (15.08.2008)
 
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