VKS im VKU begrüßt konsequentes Vorgehen gegen illegale Abfallentsorgung

Polizeiliche und staatsanwaltliche Ermittlungen gegen die Verantwortlichen eines großen illegalen Mülllagers in einer Kiesgrube im brandenburgischen Markendorf.

Köln, 20.07.2007 „Endlich gehen Polizei und Staatsanwaltschaft konsequent gegen illegale Entsorgungspraktiken vor, die schon seit einiger Zeit immer wieder die Branche beschäftigt haben.“ So kommentiert Dr. Rüdiger Siechau, Vorstandsvorsitzender des Verbandes kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im VKU, die polizeilichen und staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen die Verantwortlichen eines großen illegalen Mülllagers in einer Kiesgrube im brandenburgischen Markendorf. Mehrfach hätten der VKS im VKU und andere Verbände in jüngster Zeit darauf hingewiesen, dass sich Hinweise auf illegale Ablagerungen in Ton- und Kiesgruben mehren. Nun sei es den staatlichen Ermittlungsbehörden erstmals gelungen, derartige Praktiken im großen Stil aufzudecken. Dr. Rüdiger Siechau: „Der Schaden, der hier der Umwelt und nicht zuletzt auch dem Bürger zugeführt worden ist, wirft das Ansehen der bundesdeutschen Abfallwirtschaft zurück. Dieser Vorfall zeigt, wie rein am Gewinnstreben Orientierte vorbei an hochwertigen Entsorgungsanlagen agieren. Hier wird wieder einmal deutlich, wie wichtig der Schutz von Daseinsvorsorge und Nachhaltigkeit ist.“ Schätzungsweise mehr als 100.000 Kubikmeter Bau-, Misch- und Gewerbeabfalle und teilweise auch gefährliche Stoffe wie Krankenhausabfälle wurden in der Kiesgrube gesetzeswidrig abgelagert. Zurzeit wird untersucht, in wie weit Boden und Grundwasser verseucht sind.

 



Copyright: © VKU (20.07.2007)
 
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