Vergärungsanlage bei AWISTA?

Starnberg - Energie aus Biom√ľll: Bis zu 1000 Haushalte k√∂nnte der AWISTA mit Gas oder Strom versorgen, wenn er Bioabf√§lle verg√§rt und nicht mehr kompostiert. Ein Konzept daf√ľr ist in Arbeit.

8400 Tonnen Bioabfall bekommt der Abfallwirtschaftsverband AWISTA durch die Biotonnen frei Haus geliefert. Weitere 12 400 Tonnen bringen Landkreisb√ľrger in die Sammelstellen - als Gr√ľngut. Zusammengerechnet lie√üen sich daraus 25 000 Megawattstunden Energie erzeugen, genug f√ľr rund 1000 Haushalte oder - vereinfacht gesagt - einen Ort mit 2500 Einwohnern. Derzeit wird der Biom√ľll durch die Gegend gekarrt und kompostiert, die Erl√∂se aus dem Verkauf von Humus halten sich in Grenzen. Die Energiegewinnung aus Biom√ľll hat neben der wirtschaftlichen Komponente auch einen Klimaschutz- Aspekt. Deswegen kooperiert der AWISTA mit dem Verein Energiewende. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe hat nun einen Zwischenbericht vorgelegt und ist auf der Suche nach m√∂glichen Standorten f√ľr eine Verg√§rungsanlage. Beim Verg√§ren √ľbernehmen Mikroorganismen die Zersetzung des Abfalls, Ergebnis sind Biogas und W√§rme. Bis Jahresende soll ein Konzept vorliegen, danach wird entschieden. Eine Zusammenarbeit ist beispielsweise mit Abwasserentsorgern denkbar.
 
Quelle: merkur-online



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