Restmülltonne statt Problemmüllsammlung

Im Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm gehören Altmedikamente in den Restabfall

Mit dem Abfallheizkraftwerk Ingolstadt hat der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm einen starken Partner und ein optimale Thermeische Verwertung des restmülls.

Konsequenter Weise hat der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Pfaffenhofen a. d. Ilm (AWP) beschlossen,  dass Altmedikamente in den Restabfall gehören.

Die Wirkstoffe in den Medikamenten sind so dosiert, dass eine Beseitigung in einer Hausmüllverbrennungsanlage erfolgen kann. Bei einer Verbrennungstemperatur im AHKW Ingolstadt von über 1000 Grad werden Arzneistoffe zuverlässig zerstört, sodass kein Eintrag in die Umwelt mehr erfolgen kann. Das bei der Verbrennung entstehende Rauchgas wird über eine hochmoderne Rauchgasfilteranlage geleitet und Schadstoffe werden z.T. bis unter die Nachweisgrenze ausgefiltert. 

Der AWP empfiehlt für die Entsorgung der Altmedikamente seinen Bürgerinnen und Bürger, die Altmedikamente nur in zugebundenen Beuteln in die graue Tonne zu geben.

Pillen und Tabletten, Säfte sollen in der Verpackung (Blisterverpackung, Fläschchen) bleiben.


Apotheken sind nicht verpflichtet, alte und überlagerte Medikamente zurückzunehmen. Wenn vereinzelte Apotheken dies anbieten, so handelt es sich um eine freiwilligen Service für ihre Kunden.


Keine Abgabe bei der Problemmüllsammlung!
Altmedikamente werden bei den Problemabfallsammlungen im Landkreis Pfaffenhofen nicht angenommen. Eine Annahme und Entsorgung der Arzneimittel über die Gesellschaft zur Entsorgung von Sonderabfällen in Bayern (GSB) in Ebenhausen wäre wesentlich teurer als eine Entsorgung über den Restmüll ohne einen Mehrnutzen für die Umwelt zu erzielen.
Ausnahmen
Lediglich spezielle Krebsmedikamente (Zytostatika), quecksilberhaltige Medikamente und FCKW-haltige Sprays sollen gesondert gesammelt und über die halbjährliche Problemabfallsammlung entsorgt werden. Hinweise auf eine gesonderte Entsorgung finden Sie im Beipackzettel dieser Medikamente. Auskünfte erteilen auch die Hausärzte und Apotheken.


Alte Arzneimittel nicht über die Toilette entsorgen!
Auf keinen Fall dürfen Altmedikamente wie Tabletten, Pillen, Säfte, Tropfen usw. in das Waschbecken oder die Toilette gegeben werden. Die in den Kläranlagen eingesetzten Organismen und Techniken zur Reinigung der Abwässer können diese Arzneistoffe nicht abbauen. Somit gelangen diese Stoffe in Bäche und Flüsse. Da arzneiliche Wirkstoffe oft nur langsam oder gar nicht biologisch abbaubar sind, wird der natürliche Wasserkreislauf nachhaltig gestört.




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