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Essen und Houston, 1. April 2006 – Eine gerade erst bekannt gewordene Kooperation zwischen der US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt (NASA), der europäischen Raumfahrtorganisation ESA und den beiden deutschen Energieversorgern SXF und B.OFF sorgt international für Aufsehen.
Ziel der Kooperation ist die Erschließung unkonventioneller Energieressourcen. Konkret: die Erschließung von extraterrestrischen Energieressourcen auf dem Mond. Nach mehrjähriger Planung und entsprechenden Vorarbeiten durch unsere Seismologie- und Explorationsteams konnten wir in der vergangenen Woche die ersten Astronauten mit Zusatzausbildung Rohrnetzmeister“ auf den Mond schicken. Nach entsprechenden Bohrungen werden jetzt die Leitungen zu unserem neuen LNG-Nacht-Terminal verlegt, das gerade auf dem Mond montiert wird“, so SXF-Projektleiter Willi Schattner.
Im Gegensatz zur Erde, wo die Umwandlung von Erdgas in Liquefied Natural Gas (LNG) immer noch mit hohen Kosten verbunden ist, rechnen die Experten auf dem Mond mit deutlichen Einsparpotenzialen bei der Umwandlung des Mondgases in LNG. Der Grund: Weil auf dem Mond keine schützende Atmosphäre die Abstrahlung dämpft, sinken während der Mondnacht die Temperaturen auf bis zu -160°C; genau die Temperatur, die zur Verflüssigung von Gas in LNG benötigt wird. Entsprechend fällt bei der Verflüssigung von Mondgas kein zusätzlicher Energieaufwand an, was unterm Strich – trotz des Transportes vom Mond zur Erde – einen klaren Kostenvorteil im Vergleich zum Erdgas darstellt.
| Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (01.04.2006) | |