Intelligente Netze sind wichtiger Baustein f√ľr die Energiewende

Im Bundesministerium f√ľr Wirtschaft und Technologie (BMWi) beginnt heute die zweit√§gige Abschlusskonferenz "E-Energy - Smart Energy made in Germany". Auf der Konferenz, an der mehr als 350 nationale und internationale Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teilnehmen, werden die Ergebnisse des gleichnamigen F√∂rderprogramms vorgestellt.

Ziel des gemeinsamen Programms von Bundeswirtschaftsministerium und Bundesumweltministerium (BMU) ist es, die Elektrizit√§tsversorgung in Deutschland durch Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) systematisch zu optimieren und f√ľr einen hohen Anteil erneuerbarer Energien auszulegen. In sechs ausgew√§hlten Modellregionen haben IKT- und Energie-Spezialisten, Markt- und Technologie-Experten sowie Wissenschaftler vier Jahre lang disziplin- und branchen√ľbergreifend IKT-Konzepte entwickelt und erprobt, die die Elektrizit√§tsversorgung von Erzeugung √ľber Transport und Verteilung bis hin zum Verbrauch optimieren. Die Staatssekret√§rin im BMWi, Anne Ruth Herkes: "Die Energiewende ist eine der zentralen Aufgaben f√ľr Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In Zukunft wird die Energie hierzulande vermehrt aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Deshalb ist es dringend notwendig, Stromverteilnetze auszubauen und zu modernisieren. In den E-Energy-Modellregionen wurde gezeigt, dass der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten kann." Der Staatssekret√§r im BMU, J√ľrgen Becker: "Der √úbergang in das Zeitalter der erneuerbaren Energien erfordert eine tief greifende Modernisierung der Energie-wirtschaft. Hierf√ľr muss das Zusammenspiel von Stromerzeugern, -verbrauchern und Speichern intelligent gestaltet werden. Die im Rahmen von E-Energy durchf√ľhrten Projekte zeigen ganz konkret, wie dies in der Praxis funktioniert. Sie haben erlebbar gemacht, was intelligente Netze bedeuten und dass sie umsetzbar sind." Die insgesamt sechs Modellprojekte im F√∂rderprogramm "E-Energy" haben gezeigt, dass sich der Energieverbrauch privater Haushalte mit Hilfe intelligenter Energiesysteme und entsprechender Anreizmechanismen um bis zu 10 Prozent reduzieren l√§sst. Bei Gewerbebetrieben sind sogar noch h√∂here Einsparpotenziale m√∂glich. Die Modellprojekte wurden vom BMWi und BMU mit insgesamt 60 Millionen Euro gef√∂rdert. Dar√ľber hinaus hat die Wirtschaft innerhalb der Modellprojekte weitere 80 Millionen Euro f√ľr die Erforschung und Erprobung neuer IKT-gest√ľtzter Energiesysteme beigetragen. Weitere Informationen zu den Modellregionen und zum E-Energy-Abschlusskongress sowie eine Live-√úbertragung der Konferenz k√∂nnen Sie im Internet abrufen unter: http://www.e-energy.de/. http://www.bmu.de/energieeffizienz http://www.bmu.de/energiewende
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