Energetische GebÀudesanierung

VBI fordert Investitionen in öffentlicher Infrastruktur

Berlin, 21. Januar 2010: „Die energetische GebĂ€udesanierung ist ein wesentlicher Eckpfeiler in den BemĂŒhungen, den GebĂ€udebestand in Deutschland zukunftstauglich zu gestalten. Die Förderung jetzt um die HĂ€lfte zurĂŒckzufahren, heißt Sparen am falschen Ende. Wir fordern die Bundesregierung auf, an den Zielen des Koalitionsvertrages festzuhalten und die Mittel fĂŒr die energetische Sanierung auszubauen statt zu kĂŒrzen“. Dies sagte VBI-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Dipl.-Ing. Klaus Rollenhagen heute in Berlin.

Im aktuellen Entwurf des Bundeshaushaltes 2010 will die Bundesregierung nur noch knapp die HĂ€lfte der Mittel des Jahres 2009 (2,2 Mrd. Euro) fĂŒr die Förderung der Maßnahmen zur GebĂ€udesanierung zur VerfĂŒgung stellen. Dies sei ein fatales Signal fĂŒr den Klimaschutz in Deutschland, so Rollenhagen.

„Die öffentliche Förderung der energetischen Sanierung hat in den vergangenen Jahren erhebliches privates Kapital mobilisiert. In diesem Zusammenhang haben sich viele HauseigentĂŒmer und Investoren dazu entschlossen, umfangreiche Erneuerungen und Sanierungen im GebĂ€udebestand vorzunehmen. Es ist wenig sinnvoll, in Bereichen zu sparen, die in den nĂ€chsten Jahren helfen werden, Energiekosten in großem Umfang zu senken.“

Die Förderung der GebĂ€udesanierung trage in der Planungsbranche dazu bei, zahlreiche der ĂŒber 300.000 hochqualifizierten ArbeitsplĂ€tze zu sichern. Mit nicht zuende gedachten Streichlisten, mĂŒsse hier genauso wie im Bereich der öffentlichen Infrastruktur Ă€ußerst behutsam vorgegangen werden, so der VBI-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer.    



Copyright: © VBI, Verband Beratender Ingenieure (21.01.2010)
 
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