AWM-Kampagne „Plastik raus aus der Biotonne“ startet in Sendling

Der AWM startet am Montag, den 2. September im Rahmen der stadtweiten Bioabfallkampagne "Plastik raus aus der Biotonne" wieder mit der mobilen Bio-Eimerausgabe, diesmal in Gebieten von Sendling über die Schwanthaler- und Theresienhöhe bis zum Hauptbahnhof.

Bürgerinnen und Bürger können sich z.B. an Standplätzen in der Nähe der U-Bahn Haltestellen "Am Partnachplatz", "Brudermühlstraße", „Poccistraße“ oder am Harras und Luise-Kieselbach-Platz am "Biomobil" des AWM kostenfrei einen Bio-Eimer für die Küche abholen und sich zum Thema "Bioabfall" umfassend beraten lassen. Alle Termine und Standplätze sind unter www.awm-muenchen.de/bioabfallkampagne abrufbar.

Aus den eingesammelten Bioabfällen in der braunen Tonne stellt der AWM Ökostrom, Kompost und wertvolle Blumenerde her, die es an vielen Wertstoffhöfen zu kaufen gibt. Leider werfen aber noch zu viele Münchnerinnen und Münchner organische Abfälle in den Restmüll, damit ist eine Nutzung für Ökostrom, Kompost und Erden in diesem Fall nicht möglich. Fast 40% des Restmülls in München besteht aus organischen Abfällen, wie eine Analyse des AWM 2016 ergeben hat. Landen diese Abfälle dagegen in der braunen Tonne, können sie besser und umweltfreundlicher genutzt und verwertet werden.

Kristina Frank, Kommunalreferentin und 1. Werkleiterin des AWM: „Wichtig bei der Nutzung der Biotonne ist, keine Plastiktüten, auch keine so genannten 'Bio-Beutel', oder gar Glas, Dosen und andere Fremdstoffe in die braune Tonne zu geben. Mit einfachen Tricks kann man Bioabfälle ohne Plastiktüte sauber und praktischentsorgen: Zum Beispiel im Bio-Eimer für die Küche mit unbeschichteten Papiertüten, etwas Küchenkrepp oder ein bisschen Zeitungspapier.“ Auch die in vielen Drogerie- und Supermärkten erhältlichen Tüten aus "biologisch abbaubaren Kunststoffen" können in der städtischen Vergärungsanlage nicht vollständig abgebaut werden. Die Tüten werden beim Absieben der Gärreste in kleine Teilchen zerhäckselt, verschmutzen den fertigen Kompost und senken damit die Qualität der Münchner Erden und gefährden die Bio-Zertifizierung des AWM. Wer zur Bioabfallsammlung in der Küche Plastiktüten bevorzugt, soll diese nachdem Entleeren des Bioabfalls getrennt in der schwarzen Restmülltonne entsorgen.

„Bürgerinnen und Bürger, die konsequent trennen und für Bioabfälle die braune Tonne nutzen, können durchaus finanzielle Vorteile haben“, erklärt Frank, „denn die Leerung der braunen Tonne kostet, wie übrigens auch die Leerung der blauen Papiertonne, keinen Cent mehr. In München berechnet sich die städtische Müllgebühr alleine aufgrund des Volumens der schwarzen Restmülltonne! Damit setzt der AWM einen Anreiz zur sinnvollen Mülltrennung.“

Seit dem Beginn der AWM-Bioabfallkampagne "Bioabfall ist großartig" im Frühjahr 2017 sind bereits über 60.000 Bio-Eimer im Stadtgebiet verteilt worden. Gleichzeitig wurden alle, die an diesem Thema interessiert sind, zu Bioabfällen beraten.

Bio-Eimer sind auch im AWM-Infocenter am Georg-Brauchle-Ring 29 in Moosach, an den Wertstoffhöfen im Stadtgebiet und im Gebrauchtwarenkaufhaus "Halle 2" in Pasing erhältlich.

Für Fragen steht zudem das AWM-Infocenter (Tel. 089/233-96200) Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr und am Freitag von 8.00 bis 14.00 Uhr zur Verfügung.


Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) ist mit über 1.500 Beschäftigten einer der größten kommunalen Entsorgungsbetriebe in Deutschland. Er leert pro Tag in München mit 177 Müllfahrzeugen fast 60.000 Mülltonnen (Restmüll, Papier, Bioabfälle), besitzt eine Müllverbrennungsanlage und betreibt im Stadtgebiet zwölf Wertstoffhöfe, eine Biogasanlage unddas Gebrauchtwarenkaufhaus Halle 2.

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