"Leider noch keine Erfolgsstory, sondern eine Großbaustelle" - VKU-Hauptgeschäftsführer zur Zwischenbilanz der Nationalen Wasserstoffstrategie

Ingbert Liebing, VKU-Hauptgeschäftsführer zur Zwischenbilanz der Nationalen Wasserstoffstrategie

„Es ist gut und richtig, dass sich Politik kontinuierlich mit dem Thema Wasserstoff befasst. Leider ist dies aber noch keine Erfolgsstory, sondern eine Großbaustelle. Vor allem müssen wir Wasserstoff endlich breiter denken. Natürlich gibt es Sektoren wie die Schwerindustrie, die zur Erreichung der Klimaneutralität auf Wasserstoff angewiesen sind. Wasserstoff bietet aber noch deutlich mehr Potenziale.

Ein erfolgreicher Markthochlauf braucht Vielfalt, Dynamik und Innovation. Diese beweisen wir schon heute mit vielen Dutzend Wasserstoffprojekten bei den Stadtwerken. Wir haben deshalb immer gefordert, Wasserstoff auch dezentral zu produzieren und zu nutzen, entsprechende Projekte zu fördern, stärker internationale Lieferbeziehungen vorzubereiten und frühzeitig Wasserstoff und Gas gemeinsam zu regulieren. Denn nur so werden wir das Potenzial dieser Technologie heben.

Der Bundestag hat der Bundesregierung dazu Handlungsaufträge erteilt. Gemeinsame Regulierung von Gas und Wasserstoff ist das Ziel, um den Gassektor zu dekarbonisieren. Diese Aufgabe bleibt auf der Agenda für die kommende Wahlperiode, denn wir brauchen Klarheit und einen insgesamt breiteren und offenen Ansatz bei der Förderung von klimaneutralen Technologien. Bei der Erreichung der Klimaziele zählte jede Tonne CO2.“

Die Originalpressemitteilung finden Sie hier.



Copyright: © VKU (22.09.2021)
 
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