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Huml und Hessel: "Klein-Eden" ist Symbiose von Ă–konomie und Ă–kologie Start der Forschungsarbeiten in Kleintettau / Bau fast vollendet
© Bayerisches Staatsministerium fĂĽr Umwelt und Verbraucherschutz (24.01.2013)
Oberfranken ist innovativ, das Umwelt- und Energieeffizienzprojekt "Klein-Eden" der beste Beweis dafür. Dies betonten Umweltstaatssekretärin Melanie Huml und Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel heute beim Start der Forschungsarbeiten in Kleintettau (Landkreis Kronach).

Neue Ăśbersichtsstudie: Klimawandel verringert genetische Vielfalt
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (17.01.2013)
Der Klimawandel hat Auswirkungen auf alle Lebewesen und Ökosysteme, unter anderem bedroht er die genetische Vielfalt innerhalb von Arten. Das ist das Ergebnis einer im Fachjournal Molecular Ecology veröffentlichten Übersichtsstudie. Forscher des Biodiversität und Klima Forschungszentrums, der Frankfurter Goethe-Universität und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung haben darin die möglichen Folgen der genetischen Verarmung zusammengefasst. Außerdem zeigen sie in einer Methodenstudie in der Fachzeitschrift BMC Evolutionary Biology auf, wie die genetische Vielfalt künftig besser in Untersuchungen der Auswirkungen des Klimawandels einbezogen werden kann.

Seltene Erden im Rhein: Hochtechnologie-Metalle werden zum Umweltproblem
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (17.01.2013)
In Deutschland, China und anderen Industrienationen macht sich der stark angestiegene Verbrauch von Seltenen Erden nun auch verstärkt in der Umwelt bemerkbar. Hochtechnologie-Metalle, die zu den Seltenen Erden gehören, sind zum Beispiel ein wichtiger Bestandteil von Windturbinen und anderer moderner Elektronik; ihr Verbrauch steigt weltweit. Flüsse sind mittlerweile in vielen Ländern auch mit dem in der medizinischen Diagnostik verwendeten Kontrastmittel Gadolinium belastet. Eine neue Studie der Geochemiker Michael Bau und Serkan Kulaksiz zeigt, dass der Rhein darüber hinaus mit Lanthan und seit einigen Monaten auch mit Samarium verschmutzt ist.

Flechten leiden unter dramatischen Verlusten
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (19.12.2012)
Viele Flechtenarten reagieren sehr sensibel auf Luftschadstoffe und klimatische Veränderungen und gelten daher als sogenannte Bioindikatoren. Ein Rückgang des Artenreichtums dieser Organismen lässt auf eine negative Veränderung der Umweltbedingungen schließen. Wissenschaftler der Universität Göttingen konnten nun nachweisen, dass es in den vergangenen 150 Jahren zu dramatischen Verlusten des Artenreichtums bei epiphytischen Flechten kam. Ihre Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Biological Conservation erschienen.

EU BON - Building the European Biodiversity Observation Network
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (19.12.2012)
Ein europäischer Biodiversitätsdienst entsteht: „Ähnlich wie bei der Wettervorhersage möchten wir Aussagen darüber machen, in welche Richtung sich die biologische Vielfalt entwickelt“, sagt Dr. Christoph Häuser, Leiter des neuen Projektes EU BON (Building the European Biodiversity Observation Network). „Dafür ist es nötig, die verschiedenen Datenquellen öffentlich zugänglich zu machen und Methoden zu ihrer Interpretation weiter zu entwickeln und nutzbar zu machen“. EU BON wird genau dies leisten und die verschiedenen Netzwerke zusammenbringen.

Biologische Vielfalt braucht Schutz
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (18.12.2012)
Forschungsprojekt REVERSE gibt Empfehlungen an Politik zum Schutz der Biodiversität. Institutionen unterschreiben Charta.

SchiffsrĂĽmpfe bewuchsfrei halten
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (03.12.2012)
Spezielle Unterwasseranstriche verhindern, dass Muscheln und andere Organismen am Schiffsrumpf anwachsen – doch biozid wirkende Lacke sind ökologisch bedenklich. Forscher haben mit Industriepartnern eine umweltfreundlichere Alternative entwickelt.

FĂĽr einen wirksamen Meeresnaturschutz: Schweinswale vor Stellnetzen schĂĽtzen
© SRU - Sachverständigenrat fĂĽr Umweltfragen (26.11.2012)
In einer aktuellen Stellungnahme zum Fischereimanagement in den deutschen Meeresnaturschutzgebieten spricht sich der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) für eine Stärkung des Naturschutzes aus. Es ist unumgänglich, Fischereiaktivitäten, die den Zielen des Naturschutzes widersprechen, zu beschränken oder gar zu verbieten. Nur so können die marinen Arten und Lebensräume erfolgreich geschützt werden. Ein besonders markantes und dringendes Beispiel hierfür wäre das Verbot der Stellnetzfischerei, um unter anderem den in manchen Gebieten inzwischen stark gefährdeten Schweinswal zu schützen. Darüber hinaus sollte der Umstieg der Fischer auf alternative Fangtechniken gefördert werden.

Biodiversität im Kongobecken: Bisher umfassendste Studie zu Baumarten in afrikanischen Regenwäldern
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (22.08.2012)
Ein internationales Forschungsteam mit Prof. Dr. Bettina Engelbrecht (Universität Bayreuth) zeigt in einer neuen Studie, welche Faktoren die Häufigkeit und die räumliche Verteilung tropischer Baumarten im Kongobecken beeinflussen. Geologische Gegebenheiten und die Unterschiede in den Böden haben hier den wichtigsten Einfluss – anders als im Amazonasbecken, wo die Verteilung der Baumarten wesentlich von den klimatischen Verhältnissen abhängt. Die auf 56.000 Untersuchungsflächen gewonnenen Forschungsergebnisse sind ein grundlegender Beitrag zu Strategien und Maßnahmen, welche die Artenvielfalt und die ökologischen Funktionen des Regenwalds bewahren helfen und eine nachhaltige Nutzung fördern.

Meeresforschung und der brasilianische Regenwald
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (13.08.2012)
Zusammen mit Kollegen aus Brasilien und den USA konnten deutsche Wissenschaftler um Dr. Thorsten Dittmar vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie nachweisen, dass die Brandrodung des Regenwaldes in den vergangenen Jahrhunderten große Mengen Holzkohle im Waldboden hinterlassen hat, die durch Regenwasser ausgewaschen und über Flüsse ins Meer transportiert werden. Die vorliegende Studie legt nahe, dass die Menge an dieser stabilen Form von Kohlenstoff in der Tiefsee durch menschliche Aktivität zunehmen wird, mit unbekannten Folgen auf die Meeresorganismen und den globalen Kohlenstoffkreislauf. Die Ergebnisse wurden jetzt im internationalen Fachblatt Nature Geoscience veröffentlicht.

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