Nachrichten
 
Aktuelles aus den Nachrichtenagenturen unserer Partner.

Alarmierendes Artensterben in Tropenwäldern
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (13.08.2012)
Massive Abholzungen, Monokulturen und Erosionen – die Tropen sind schon längst kein Ort unberührter Natur mehr. Wie sieht es aber in den tropischen Schutzgebieten aus? Wie ist es dort um die Biodiversität bestellt? Dieser Frage ist der Biologe William F. Laurance von der James Cook University im australischen Cairns unter der Mitarbeit von über 200 Wissenschaftlern weltweit, darunter auch von der Universität Koblenz-Landau, nachgegangen. Das Ergebnis der Studie, die aktuell in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde, gibt Anlass zur Sorge: In rund der Hälfte der untersuchten Schutzgebiete ist die Artenvielfalt ernsthaft gefährdet.

Wie viel Stickstoff bindet der Ozean?
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (09.08.2012)
Um die Entwicklung des Klimas prognostizieren zu können, müssen Wissenschaftler wissen, welche Gase und Spurenelemente in welchen Mengen bei natürlichen Prozessen im Ozean gebunden oder in die Atmosphäre freigesetzt werden. Gerade beim Stickstoff, der elementar für den Aufbau von Biomasse ist, sind aber noch viele Fragen offen. In einer Studie, die jetzt im internationalen Fachmagazin „Nature“ erscheint, zeigen Meeresforscher aus Kiel, Bremen und Halifax, dass bisher angewendete Messmethoden ein Teil des Problems sind.

Die Zukunft, die wir wollen
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (24.06.2012)
Seit 20 Jahren leistet das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie in Bremen mit seiner Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur Agenda 21

Terra Preta –eine Chance für Nachhaltigkeit. Ausstellung im Botanischen Museum Berlin 14.6.-30.9.12
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (07.06.2012)
Mit der Ausstellung „Die Natur kennt keine Abfälle“ präsentiert das Botanische Museum Berlin einen spannenden Einblick in die "Terra-Preta-Technologie" und stellt aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Deutschland zur Thematik vor. Die Terra-Preta-Technologie wurde von den Ureinwohnern im Amazonasgebiet vor Jahrhunderten genutzt, um aus Fäkalien und anderen organischen Abfällen eine Art „Wundererde“ herzustellen: einen sehr nährstoffreichen Humus. Die Terra-Preta-Technologie ist heute das Zauberwort im Bereich nachhaltiger Ressourcennutzung, Klimaschutz und städtischer Landwirtschaft.

Schnelles Korallensterben
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (22.05.2012)
Erosion in tropischen KĂĽstenregionen fĂĽhrt zum schnellen Tod der Korallen

Ă–kosystemforschung: Pflanzenvielfalt ist SchlĂĽssel zu hohem Ertrag
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (21.05.2012)
Ob im Grasland oder im Wald – mit der Zahl unterschiedlicher Arten steigt der Biomasse-Ertrag von Pflanzen-Ökosystemen über die Zeit immer stärker an. Die Pflanzenvielfalt fördert langfristig aber auch die Bodenfruchtbarkeit. Das hat ein internationales Forscherteam um Peter Reich (University of Minnesota) und Nico Eisenhauer (Technische Universität München) herausgefunden (Science). Die Studie umfasst einen Zeitraum von 14 Jahren: So lang wurden im Rahmen zweier Langzeitversuche Grasland-Parzellen mit unterschiedlich vielen Pflanzenarten auf ihre Produktivität hin untersucht.

Schatzkammer Meer - Expertentreffen der Blauen Biotechnologie in Kiel
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (09.05.2012)
150 führende Köpfe der Marinen Biotechnologie aus ganz Europa kommen vom 9.-10. Mai in Kiel zusammen, um neue Strategien und Zukunftsperspektiven dieser innovativen Forschungsrichtung mit speziellem Fokus auf die Ostseeregion zu diskutieren. Gastgeber sind das Kieler Wirkstoffzentrum am GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und die Norgenta Norddeutsche Life Science Agentur GmbH.

Open-Air-Fotoausstellung "Wild Wonders of Europe"
© Bundesministerium fĂĽr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (09.05.2012)
BMU präsentiert Open-Air-Fotoausstellung "Wild Wonders of Europe" am Berliner Hauptbahnhof Internationaler Tag der Biologischen Vielfalt

Der BIOTA West Atlas – 10 Jahre Biodiversitätsforschung in einem Buch
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (08.05.2012)
Rund 150 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen haben 10 Jahre lang zusammen mit afrikanischen Partnern die biologische Vielfalt Westafrikas und deren Wandel untersucht. Die Ergebnisse dieses vom Bundesforschungsministerium geförderten Mammutprojekts „BIOTA (Biodiversity Transect Analysis) West“ liegen nun in drei Atlanten vor, die kürzlich erschienen sind.

Unterschiedliche Rezepte zum Erfolg in der Pflanzenwelt
© Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (04.05.2012)
Um sich gegenüber einheimischen Pflanzen durchsetzen zu können, nutzen gebietsfremde Pflanzenarten spezielle Strategien. Diese unterscheiden sich zum Teil deutlich von den Ausbreitungsstrategien einheimischer Pflanzenarten. Das fanden Dr. Ingolf Kühn und Dr. Sonja Knapp vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in einer in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Ecology Letters veröffentlichten Studie heraus. „Diese Ergebnisse sind ein Argument dafür, dass in der Ökologie weiterhin zwischen einheimischen und gebietsfremden Arten unterschieden werden sollte“, sagt Dr. Ingolf Kühn.

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