Elektrisch und mobil: IFAT als Plattform für innovative Lösungen in der Zerkleinerungstechnik

In München haben namhafte Hersteller etliche neue Entwicklungen im Bereich der Press- und Zerkleinerungstechnik vorgestellt. So präsentierte der österreichische Spezialist für Zerkleinerungstechnik, die Untha shredding technology GmbH, erstmalig die XR-mobil-e, die sich speziell für die Zerkleinerung von Altholz eignet. Eine optimierte Lösung für die Herstellung von Ersatzbrennstoffen aus Produktions- und Sortierresten sowie Verpackungsmaterial zeigte Vecoplan mit dem VEZ 3200.

Abb.: Vecoplan (21.06.2018) Das elektromechanische Antriebskonzept der mobilen Zerkleinerungsmaschine XR mobil-e für Altholz mit Synchronmotor ist nach Unternehmensangaben umweltverträglich und spart Betriebskosten ein. Wie alle Maschinen der XR-Klasse ist auch sie mit dem energieeffizienten Untha ‚Eco Drive‘ ausgestattet. Im Gegensatz zu den dieselbetriebenen Mobilmaschinen funktioniert die Zerkleinerung des XR mobil-e rein elektrisch. Durch die niedrige Drehzahl des Rotors sind die Antriebseinheiten unempfindlich gegenüber Störstoffen. Über einen praktischen Schnellverschluss wird das System mit dem Stromnetz verbunden.
 
Außerdem zeigte der Hersteller Weiterentwicklungen bereits bestehender Anlagenkonzepte. Dazu zählt eine Neukonzeption der XR-Klasse, welche für die Aufbereitung von unterschiedlichen Stoffströmen wie Altholz, Gewerbe-, Sperr-, Industriemüll oder Pulperzöpfen ausgelegt ist. Der stationäre XR-Zerkleinerer verfügt nun über eine neue Schneidwerksgeometrie. Dadurch sind noch höhere Durchsatzleistungen, besonders bei der einstufigen Aufbereitung von Materialien, wie der Leichtfraktion aus der Sortieranlage oder vorzerkleinertem, metallsepariertem Industrie- und Gewerbemüll in Ballen zu Ersatzbrennstoffen möglich...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Untha Deutschland GmbH (Karlstadt); Untha shredding technology GmbH (Kuchl, Österreich); Vecoplan AG (Bad Marienberg)
Autorenhinweis: Anette Weingärtner
Abb.: Vecoplan 



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 3 - Juni 2018 (Juni 2018)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 2,00
Autor: Anette Weingärtner

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Leistungen der österreichischen Reparaturszene für Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
RepaNet koordiniert nun seit 2017 das Netzwerk der österreichischen Reparaturinitiativen und unterstützt seine Entwicklung, um gemeinschaftlich organisierte Möglichkeiten für Reparatur im Sinne von DIY („Do It Yourself“) zu fördern und das gesellschaftliche Bewusstsein für achtsamen Umgang mit Ressourcen zu stärken.

Leitfaden für den nachhaltigen Umgang mit Abfällen in besonders geschützten Naturgebieten in Russland
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Besonders geschützte Naturgebiete spielen eine Schlüsselrolle bei der Erhaltung der Artenvielfalt und der Diversität der natürlicher Ökosysteme. Im Jahr 2017 besuchten rund 11 Millionen russische und ausländische Touristen die besonders geschützten Naturgebiete in Russland und der Touristenstrom soll bis 2021 auf 15 Millionen Menschen pro Jahr ansteigen, was die Bevölkerung Österreichs um das 1,7-fache übertrifft. Die Entwicklung des Tourismus in besonders geschützten Naturgebieten geht mit der Erhöhung des aufkommenden Abfallvolumens einher. Im Sommer 2019 wurde im Rahmen einer Initiative der Agentur für strategische Initi-ativen (Russland) gemeinsam mit der Lake Baikal Foundation for Environmental Applications and Research das Leitfaden für den nachhaltigen Umgang mit Abfällen in besonders geschützten Naturgebieten entwickelt.

Planung und Umsetzung von „Deponie auf Deponie“-Vorhaben in Deutschland
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Die Zentraldeponie Hubbelrath übernimmt im Raum Düsseldorf eine wesentliche Entsorgungsfunktion. Da das verfügbare Deponievolumen der Deponieklasse II (DK II) weitgehend erschöpft war, wurde nach vorheriger Durchführung eines Planfeststel-lungsverfahrens zwischenzeitlich mit dem Bau der Süderweiterung begonnen. Geplant ist die Realisierung einer Gesamtdichtungsfläche von ca. 15,4 ha, wovon ca. 4,9 ha sich an den vorhandenen Altkörper anlehnen. Hier wird eine bifunktionale Dichtung errichtet, die sowohl als Oberflächenabdichtung für den unterlagernden Deponiekörper, als auch als Basisabdichtung für den neuen Deponieabschnitt (ebenfalls Deponieklasse II) dient. Auf diese Weise wird ein zusätzliches Ablagerungsvolumen von ca. 2,6 Mio.m³ geschaffen.

Baggerseen sind Refugien für die Artenvielfalt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Ein Forschungsprojekt zeigt neue Wege für den Artenschutz an künstlichen Gewässern. Untersucht werden positive und negative Einflüsse von Angelvereinen und deren Gewässernutzung auf die gewässergebundene Biodiversität.

Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig

ecovio® -
Erster Kunststoff der
BASF auf Basis nach-
wachsender Rohstoffe