Additiv erleichtert die Zersetzung von PE-Verpackungen: Enzyme verkürzen das Leben

Jährlich werden weltweit mindestens 600 Mrd. Plastiktüten hergestellt, meist aus Polyethylen, das sich nur extrem langsam im Laufe von Jahrhunderten wieder zersetzt. Viele von ihnen enden als Abfall in der Landschaft oder in den Meeren und stellen damit ein enormes Umweltproblem dar. Englischen Wissenschaftlern ist es jetzt gelungen, mit einem enzymatisch wirkenden Additiv den biologischen Abbau in der Natur erheblich zu beschleunigen.

Foto: Virgo(10.10.2013) Die ökologisch korrekte Einkaufstüte aus dem Maisfeld: Hört sich irgendwie gut an. Doch so einfach ist das nicht. Zwar werden Tüten und Folien inzwischen tatsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke hergestellt und sind dann biologisch abbaubar. Allerdings bietet eine solche Einkaufstasche aus Bio-Plastik bei genauerer Betrachtung gar keinen ökologischen Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Plastiktüte aus Polyethylen (PE). Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) in einer Studie, die das Umweltbundesamt in Auftrag gegeben hat. Grund hierfür ist unter anderem, dass bis zu 70 Prozent an fossilen Rohstoffen beigemischt werden, um die erforderlichen technischen Eigenschaften wie Reißfestigkeit und Haltbarkeit zu erlangen...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH, (ifeu); Umweltbundesamt (Dessau), Virgo GmbH, Duisburg
Autorenhinweis: Anatolij Fedorov, Projektmanager Virgo GmbH
Foto: Virgo



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Oktober 2013 (10.10.2013) (Oktober 2013)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Anatolij Fedorov

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