„Die nächste Phase der grünen Bewegung“

Die Vorteile einer eigenen Umweltstiftung erscheinen so vielfältig wie die förderungswürdigen Themen: Steuervorteile, Nachlassgestaltung, Gestaltungsspielraum und niedrige Gründungsbarrieren machen es Stiftungswilligen heute leicht, sich finanziell für Artenvielfalt, Klimaschutz
und Umweltbildung zu engagieren. forum sprach mit Henriette Berg, Stifterrätin der Stiftung Stifter für Stifter und Schirmherrin der Initiative Stiften für die Umwelt, die zukünftigen Stiftern ein Netzwerk, Wegweiser und Hintergrundinformationen bietet.

Frau Berg, Sie waren lange Zeit im Umweltbereich tätig und haben die Initiative Stiften für die Umwelt ins Leben gerufen. Wie sind Sie persönlich zum Stiften gekommen?
Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem Thema „Stiften“ und welche Möglichkeiten Stiftungen für gesellschaftliches Engagement bieten lange Zeit nicht auseinandergesetzt habe. Dann lernte ich einige Stifter kennen, die mich faszinierten: Sie haben ihre Stiftung zu Lebzeiten gegründet und ihr Vermögen im umfassenden Sinn gegeben: nicht nur Geld, sondern auch Zeit, Knowhow und Kontakte. Sie schaffen mit ihrer Stiftung die Basis für ihre Arbeit in dem gesellschaftlichen Bereich, für den sie sich langfristig einsetzen wollen.
 
 
Autorin: Diplom-Soziologin Henriette Berg



Copyright: © FORUM Nachhaltiges Wirtschaften
Quelle: Heft 04-2010 (April 2010)
Seiten: 2
Preis: € 0,00
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