Schreddern ohne Funken: Brandfrüherkennung sorgt für ein sicheres Metallrecycling

Mit der steigenden Bedeutung des Recyclings wachsen auch die Sicherheitsanforderungen an die Recyclingbetriebe. Brandrisiken lauern in zahlreichen Phasen des Recyclingprozesses. Um Gefahren und Ausfälle in der Verfügbarkeit zu vermeiden gilt es, gefährdete Anlagen vor Bränden zu schützen.

Foto: Fagus-Grecon Greten GmbH & Co. KG (12.09.2017) Die Bewältigung kontinuierlich wachsender Mengen an Recyclingmaterial erfordert eine hohe Verfügbarkeit der Produktionsanlagen. Durch Fremdkörper, Prozesswärme oder Maschinenteile können Funken, Glimmnester und Überhitzungen entstehen. Diese können in Schredderanlagen, Förderbändern oder Absauganlagen zu folgenschweren Bränden und Explosionen führen. Die Siegfried Jacob Metallwerke sind seit über sechs Jahrzehnten im Bereich Recycling auf die Gewinnung von Metallen spezialisiert. Das Unternehmen aus Ennepetal ist als zuverlässiger Lieferant hochwertiger Sekundärrohstoffe von Aluminium bis Zink bekannt. Doch das Metallrecycling ist mitunter eine heiße Angelegenheit...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Siegfried Jacob Metallwerke GmbH & Co. KG (Ennepetal); Fagus-Grecon Greten GmbH & Co. KG (Alfeld/Hannover); Hydro Aluminium Recycling Deutschland GmbH (Dormagen )
Autorenhinweis: Denis Sauerwald, Grecon
Foto: Fagus-Grecon Greten GmbH & Co. KG



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 4 - September 2017 (September 2017)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 2,00
Autor: Denis Sauerwald

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Ascherecycling – ein möglicher Weg zur nährstoff-nachhaltigen Forstwirtschaft?
© OTH Amberg-Weiden (7/2009)
Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Verknappung fossiler Brennstoffe wuchs in den letzten Jahren das Interesse am CO2-neutralen Brennstoff Holz. Dass diese Tendenz in den kommenden Jahren anhalten wird, zeigt u. a. das von der bayerischen Staatsregierung festgelegte „Klimaprogramm 2020“ mit dem Ziel, den Anteil regenerativer Energien am Primärverbrauch von derzeit 8 % auf 16 % zu erhöhen [BaySt 2008].

Herstellung von Ersatzbrennstoff aus Berliner Hausmüll mit einem mechanischen Aufbereitungsverfahren
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (11/2004)
Die Firma Otto-Rüdiger Schulze Holz- und Baustoffrecycling GmbH & Co. KG hat sich Ende 2003 an der Ausschreibung zur Entsorgung von 100.000 Tonnen Restabfall der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) beteiligt. Zum Unternehmen gehören derzeit Standorte in Neuendorf bei Oranienburg, Wilmersdorf bei Fürstenwalde, Berlin, Magdeburg und Wittstock.

Sicherung ausreichender Deponiekapazitäten in Baden-Württemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Spätestens seit 2015 zeichnete sich auch in Baden-Württemberg eine zunehmende Verknappung der Deponiekapazitäten ab. Daher erarbeitete das Land in Zusammenarbeit mit den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern und den kommunalen Spitzenverbänden eine landesweite Gesamtbetrachtung der Deponiesituation, um ausreichende Deponiekapazitäten für Baden-Württemberg sicherzustellen.

Zur Überwachung der Entsorgung von Gewerbeabfällen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
Mit der novellierten Gewerbeabfallverordnung wurden weitere rechtliche Grundlagen für die getrennte Erfassung von Abfällen und die Stärkung der stofflichen Verwertung geschaffen. Die auf den ersten Blick klaren rechtlichen Anforderungen treffen in der Praxis auf vielfältige Herausforderungen. Aus der Perspektive einer Abfallbehörde werden mit der Umsetzung verbundene Aufgaben, Fragen und Herangehensweisen dargestellt.

Von Klärschlammasche zu Produkten in Chemieparks
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2020)
Die Monodeponierung der phosphatreichen Klärschammaschen entspricht nicht dem Kreislaufgedanken und stellt höchstens eine Übergangslösung dar. Durch Stationierung von Recyclinganlagen in Chemieparks können ökonomische und -logische Symbiosen geschlossen sowie qualitative Produkte mit hoher Marktnachfrage hergestellt werden. Hierüber wird berichtet.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?