Klappe zu und weg: In Köln geht der Müll in den Untergrund

Müllsammelstellen in großen Wohnanlagen sind vom Erscheinungsbild her oftmals nicht sonderlich ansprechend. Sie benötigen wertvolle Stellflächen und gelten häufig als ‚Schmuddelecken’. In einem Kölner Neubaugebiet will man diese Probleme vermeiden und geht in den Untergrund.

Foto: H&G(19.10.2012) Schon seit einigen Jahren setzen die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH & Co. KG Unterflurbehälter in den Grünanlagen ein. Seit 2011 wird dieses System auch Wohnungsunternehmen für die Abfallfraktionen Restmüll, Papier/ Kartonagen und die LVP-Leichtstoffe angeboten. Die Idee von Unterflursammelsystemen basiert darauf, Restmüll und Wertstoffe in Behältern zu sammeln, die unter der Erde installiert werden. Das spart Platz und verhindert Lärm und Gerüche. Die Bewohner kommen in den Genuss einer gut erreichbaren, Platz sparenden, geruchsarmen und sauberen Müllsammelstelle, die optisch ansprechend ist und auch für Menschen mit Handicap gut zu erreichen und zu bedienen ist...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH & Co. KG; Wohnungs- und Baugenossenschaft Mieterschutz eG; Wohnungsgenossenschaft Köln-Süd eG; Wohn- und Heimbau eG; Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Köln-Sülz eG; H&G Entsorgungssysteme GmbH
Autorenhinweis: Stephan Porth, H&G Entsorgungssysteme GmbH
Foto: H&G



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Oktober 2012 (Oktober 2012)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Bernd Henrich

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