Kunststoffteile aus der Automobilindustrie stellen besondere Ansprüche an das Recyclingverfahren, damit das recycelte Produkt zur weiteren Verwendung geeignet ist. Die Beseitigung von Gerüchen und Fremdstoffen durch Hochvakuum-Absaugung und Schmelzefiltrierung sowie der Einsatz von Additiven für das Upcycling sind Schlüsselfaktoren, die einbezogen werden müssen. Ein Unternehmen aus Österreich hat sich auf Anlagen zum Kunststoff-Recycling aus der Automobilindustrie spezialisiert.
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Nr. 11 - November 2015 (Oktober 2015) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Sigrid Eder | |
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Dieselverkehrsverbote in der Luftreinhalteplanung – BVerwG II
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2020)
Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinen grundlegendenUrteilenvom27.2.2018 (BVerwGI) entschieden,Art. 23 Abs. 1 UAbs. 2 RL 2008/50/EG verlange, ein Verkehrsverbot für bestimmte Dieselfahrzeuge innerhalb einer Umweltzone oder für bestimmte Straßen oder Straßenabschnitte anzuordnen, wenn dies die einzig geeignete Maßnahme zur schnellstmöglichen Einhaltung der durch die Richtlinie vorgegebenen Stickstoffdioxid-Grenzwerte ist.
Kreislaufwirtschaftspaket - Die Realität über Deponierung und End-of-Life-Vehicle-Recycling
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Nur ein Bruchteil der Altfahrzeuge in Deutschland wird in Deutschland
verwertet, ein Großteil wird als Gebrauchtwagen exportiert, in nicht genehmigten Betrieben demontiert oder als Altfahrzeuge in ausländischen Anlagen mit niedrigeren Standards verwertet. Seit der Altfahrzeugverordnung beklagen Shredderbetreiber einen stark abnehmenden Anteil im Shredderinput.
Selektive Rückgewinnung von NE-Metallen aus Automobilshredder durch EMT- und LIP-Spektroskopie
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Im Rahmen des EU-geförderten FP7-Projektes SHREDDERSORT wurden zwei vollautomatische, funktionsfähige Prototypen zur selektiven Aussortierung von NE-Metallen aus Automobilshreddern entwickelt.
Der Kreis schließt sich: Pkw-Schredder-Rückstände – ein aufwändig zu trennender Materialmix
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Die Richtlinie 2000/53/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über Altfahrzeuge besagt, dass die Wiederverwendung und Verwertung bei allen Altfahrzeugen bei mindestens 95 Prozent des durchschnittlichen Fahrzeuggewichts liegen soll. Das französische Unternehmen Guy Dauphin Environment (GDE) Recyclage hat das Ziel klar gesteckt: Mindestens 85 Prozent der Pkw-Schredder-Rückstände sollen verwertet und 10 Prozent energetisch genutzt werden.
Re-Use von Antriebsbatterien aus Elektrofahrzeugen in Stationärspeichern – Chancen und Risiken
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Das Thema der Lithium-basierten Batterien wird immer wichtiger, sowohl im Kontext der Elektro-Mobilität als auch im Bereich der stationären Speicher. Der Hauptfokus liegt hier beim Produzenten meist auf der Anwendung im First-Life. Aber auch nach dem First-Life im Mobilitätssektor besitzen die Batterien meist noch ein hohes Potential für weniger anspruchsvolle Anwendungsbereiche in einem Second-Life. Auf diese Weise können hohe Kosten, CO2-Emissionen und Deponierung von Material im Falle der Entsorgung der Lithium-Ionen-Batterien vermieden bzw. zeitlich verschoben werden. Dies ist von Vorteil, da die Recyclingverfahren immer weiterentwickelt werden und zukünftig höhere Recycling-Quoten ermöglichen.