Riskante Geschäfte - Cross Border Leasing kann Kommunen teuer zu stehen kommen

In Deutschland sind viele Stadtkämmerer den fantastischen Dollarversprechungen des Cross-Border-Leasings erlegen. Vermeintlich sichere Geschäfte beim Verkauf und Zurück-Leasen kommunaler Einrichtungen sollten Millionen in die klammen Stadtsäckel spülen. Die trickreichen Geschäfte könnten zum teuren Bumerang werden – zu Lasten des Gebührenzahlers.

Foto: Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim(25.02.2009) Als Ende November 2008 die Bodensee- und die Landeswasserversorgung Baden-Württemberg im Zusammenhang mit Cross-Border-Leasing-Geschäften in die Schlagzeilen gerieten, fragte sich so mancher: Was tun die Kommunalverwaltungen mit öffentlichem Vermögen? Und: War das alles? Inzwischen ist klar, dass solche Geschäfte mit US-Investoren, nämlich der Verkauf und das anschließende Zurück-Leasen von öffentlichen Einrichtungen ein großes Risikopotential bieten kann. Viele deutsche Kommunen haben vornehmlich Einrichtungen der Entsorgungsbranche verkauft und darauf spekuliert, ein finanzielles Schnäppchen zu erzielen...
Unternehmen, Behörden + Verbände:Manulife Financial, PNC Financial Services Group, Inc
Autorenhinweis: Dr. Martin Mühleisen
Foto: Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Januar/Februar 2009 (Februar 2009)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Martin Mühleisen

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