Kaskadenvulnerabilität kritischer Wasserinfrastruktur

Dieser Beitrag zeigt, dass bei Risikoanalysen für Wasserinfrastrukturen verkettete (kaskadische) und simultane Belastungen in die Beurteilung aufgenommen werden sollten, damit es nicht zu einer Unterschätzung von Risikoszenarien kommt.

Eine der wichtigsten Vorgaben der Siedlungswasserwirtschaft ist der weitgehend störungsfreie Betrieb. Folglich spielt die Stabilität der Netzwerke der Siedlungswasserwirtschaft eine besondere Rolle. Beim Ausfall von Komponenten oder anderen Systemveränderungen dieser Wasserinfrastrukturen wird naturgemäß die Wasserversorgung bzw. die Abwasserbeseitigung beeinträchtig. Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen werden daher als kritische Infrastruktur klassifiziert. Das Ziel dieses Beitrags ist es, Risikoanalysen für diese Systeme neu zu beleuchten, indem verkettete (kaskadische) und simultane Belastungen in deren Beurteilung aufgenommen werden.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: EWP Spezial 2011 (April 2011)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Robert Sitzenfrei
Dr. Michael Möderl
Professor DI. Dr. Wolfgang Rauch
Michael Mair
Dipl.-Inform. Heiko Kinzel

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