Eine gut besuchte Handelsblatt-Jahrestagung“1 setzte sich zwei Tage lang in Berlin mit den aktuellen Entwicklungen in Brüssel und Berlin und den zu erwartenden Konsequenzen für die Wasser- und Abwasserwirtschaft in Deutschland auseinander.
Gegenüber dem Status vor einem Jahr2 sind eigentlich keine Probleme wirklich gelöst, keine offenen Fragen abschließend beantwortet worden. Klarer geworden sind allenfalls die Positionen der maßgebenden Kontrahenten in Politik und Wirtschaft. Für das Jahr 2007 werden wichtige Entscheidungen und Klarstellungen auf europäischer und nationaler Ebene erwartet, die wohl auch mehr Rechtsund Planungssicherheit für die Wasserbranche bringen werden.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | GWF 01/2007 (Februar 2007) | |
| Seiten: | 7 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Merkel | |
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Frischer Wind im Abwasser: Mess- und Regeltechnik in Kläranlagen hilft beim Energiesparen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2010)
Die Belüftung ist mit Abstand der größte Stromverbraucher in biologischen Kläranlagen. Sie lässt sich via Online-Messung von Ammonium bedarfsgerecht steuern. Und dabei kann der Betreiber jede Menge Strom einsparen.
Kritiker bleiben mobil - Zehn Jahre Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Nach zehn Jahren öffentlich-privater Partnerschaft in der Berliner Wasserwirtschaft legen die privaten Partner eine bemerkenswerte Bilanz vor. Die Kritik an Preisen und Renditen verstummt jedoch nicht. Der Senat erwägt gar den Rückkauf.
Energieeffizienz auf Kläranlagen – Potenziale und Handlungsfelder
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2009)
Der Beitrag fasst die Ergebnisse eines vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) geförderten Vorhabens zur Energieeffizienz auf Kläranlagen zusammen. Dabei werden zunächst die potenziellen Energiequellen und -senken auf Kläranlagen identifiziert und der Ist-Zustand bayerischer Kläranlagen dargestellt. Abschließend werden verschiedene Handlungsfelder auf ihre Eignung zur Verbesserung der Energieeffizienz auf Kläranlagen untersucht und bewertet.
Untersuchungen zur Auswirkung von Fremdwasser auf die Betriebskosten einer Kläranlage
© TU München - Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft (7/2008)
Gemäß Energiehandbuch [Handbuch Energie in Kläranlagen, 1999] besteht der erste Schritt zur effektiven Energiebedarfsreduktion darin, den Abwasseranfall auf Kläranlagen zu reduzieren. Fremdwasser ist Abwasser, das keiner Behandlung bedarf. Entsprechend der europäischen Norm EN 752-1 [1995] wird Fremdwasser als ein unerwünschter Abfluss in einem Entwässerungssystem beschrieben. Bereits bei der Abwasserableitung führt der Zufluss von Fremdwasser und Regenwasser über die Kanaldeckel und durch Infiltration in den Schmutzwasserkanal zu Problemen.
Energieeinsparung durch verfahrenstechnische und betriebliche Optimierung auf Kläranlagen - Beispiele aus Österreich
© TU München - Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft (7/2008)
Bewusster und sorgfältiger Umgang mit elektrischer und thermischer Energie auf Kläranlagen ist aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen sinnvoll und notwendig. Energieeinsparungen sind vor allem in der Planungsphase und durch laufende Optimierung im Betrieb erzielbar. Energieanalysen stellen daher ein wesentliches Instrument zur Erhöhung der Effizienz von Kläranlagen dar. Die größten Strom-Verbraucher auf Kläranlagen sind die Belüftungsaggregate.