Der Begriff Benchmarking hat mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Lernen von den Besten“ ist dabei oberste Maxime. Auch im Umweltbereich etablieren sich seit einigen Jahren branchenspezifische Lösungen in unterschiedlicher Detailtiefe. Im Rahmen der 9. Münsteraner Abfallwirtschaftstage soll mit einer Vortragsreihe ein erster Überblick für den Umweltbereich ermöglicht werden. Schwerpunkt hierbei sind die Bereiche Abfallwirtschaft und Wasserversorgung/-entsorgung.
| Copyright: | © IWARU, FH Münster | |
| Quelle: | 9. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (2005) (Mai 2005) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Klaus Gellenbeck | |
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Vielfältige Chancen durch methodisch weiter entwickeltes Benchmarking
© Vulkan-Verlag GmbH (11/2009)
In der Januar-Ausgabe dieser Zeitschrift stellten wir bereits im Ansatz dar, weswegen eine Weiterentwicklung des derzeitigen Kennzahlenvergleichs oder metrischen Benchmarkings unserer Ansicht nach von so herausragender Bedeutung ist [1] und wollten damit einen Impuls für eine konstruktive Diskussion im Sinne der Branche geben. Nun sollen die ersten Ergebnisse der Weiterentwicklung des Benchmarkings präsentiert und Erkenntnisse auch für derzeitige und (potentiell) zukünftige Kartellamtsverfahren abgeleitet werden.
Methodische Anmerkungen zur Definition und zur Skalierung ökonomischer Spitzenkennzahlen für kommunale Kläranlagen
© Vulkan-Verlag GmbH (6/2005)
Im Rahmen der Modernisierung der Wasserwirtschaft in Deutschland werden derzeit u. a.unterschiedliche Konzepte zur Darstellung der ökonomischen Leistungsfähigkeit diskutiert (z. B. Branchenbild, Zwangs-Benchmarking, Naming and Shaming“).
Datenbanken zur Auswertung von Kennzahlen bei Unternehmensvergleichen in der Wasserwirtschaft
© Vulkan-Verlag GmbH (6/2005)
Für die Auswertung von Benchmarking-Projekten müssen große Datenmengen verwaltet werden. Zudem sind bei der Bildung von Kennzahlen als Verhältniszahlen Rechenoperationen aufgrund dieser Daten erforderlich. Hierfür eignet sich der Aufbau einer Datenbank, da diese eine bequeme und sichere Eingabe, Speicherung und individuelle Auswertung von Erhebungsdaten ermöglicht.
Erfahrungen aus dem Benchmarking in der Wasserwirtschaft
© IWARU, FH Münster (5/2005)
In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen der Wasserwirtschaft deutlich verändert. Neben der Qualität und der Sicherheit der Wasserver- und Abwasserentsorgung rücken immer mehr die Kosten- und Gebührenentwicklung sowie die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen und des Anlagenbetriebes in den Vordergrund. Gestiegene Anforderungen an die Siedlungswasserwirtschaft machen zudem erhebliche Aufwendungen für die qualitative und quantitative Verbesserung der Abwasserreinigung erforderlich. Gleiches wird für die Bereiche Abwasserableitung und Regenwasserbehandlung sowie Gewässerbewirtschaftung erwartet.
Benchmarking als betriebliches Controllinginstrument Kennzahlen und Benchmarking – Bedeutung für die betriebliche Steuerung
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Wirtschaftlichkeitssteuerung ist verbunden mit der Suche nach Kostensenkungspotenzialen. Hierzu benötigen kommunale Abfallwirtschafts- und Städtereinigungsbetriebe Anregungsinformationen, d.h. Informationen darüber, in welchen Leistungsbereichen Möglichkeiten der Effizienzsteigerung bestehen. Private Unternehmen orientieren sich dazu im wesentlichen an der Preisentwicklung auf ihren Absatzmärkten. Diese Marktpreis- Informationen fehlen den kommunalen Betrieben naturgemäß.