Automatisierte Sturzflutwarnung mit dem Internet der Dinge

Das Internet der Dinge beginnt mit einem Sensor. Denn nur mit einem Sensor können Dinge Zustände erfassen und Aktionen ausführen. Diese beiden Tätigkeiten sowie die Verbindung zum Netz machen diese Gegenstände ohne menschliche Hilfe „intelligent“. So können automatisierte Sturzflutwarnungen oder Veränderungen von Lastverteilungen an Bauwerken in Sekundenschnelle übertragen werden.

Ein bekannter und teilweise umstrittener Begriff ist das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Das IoT befindet sich jedoch täglich um uns herum – bewusst oder unbewusst. Wird zum Beispiel die TV-Aufzeichnung oder das Licht zu Hause vom Smartphone gesteuert, sind wir im Bereich von ‚Smart Home‘. Organisiert sich ein Unternehmen mit automatischen, Personen-unabhängigen Prozessen ist die Rede von ‚Smart Factory‘ oder ‚Industrie 4.0‘. Weitere verwandte Begriffe lauten ‚Smart Energy‘, ‚Smart Mobility‘ oder ‚Smart Health‘. Unabhängig vom Bereich, überall ist der Sensor der wichtigste Datenlieferant und somit das Herzstück des IoT-Prozesses. Verschiedene Sensoren, angebracht an einem Objekt, werden dazu vernetzt und an lokale und globale Kommunikationsnetze angeschlossen. Der letzte Schritt des Prozesses ist die Analyse der Daten auf vernetzten Computern oder in einer Cloud. IoT-Prozesse sind sehr individuell und entwickeln sich stetig weiter. Keller hat zusammen mit internationalen Unternehmen bereits viele „smarte", kundenspezifische Gesamtlösungen in diversen Branchen und Anwendungsgebieten entwickelt.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 09 - 2017 (September 2017)
Seiten: 2
Preis: € 10,90
Autor: Dipl. El.-Ing. FH Daniel Hofer

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